Walterswil

Muni Andi steht bereit für den Schwingerkönig

Erster Höhepunkt auf dem Weg in die Walterswiler Schwingerarena (v. l.): Fohlen Oriana, Rind Fredsola und Muni Andi, präsentiert von ihren Züchtern.

Erster Höhepunkt auf dem Weg in die Walterswiler Schwingerarena (v. l.): Fohlen Oriana, Rind Fredsola und Muni Andi, präsentiert von ihren Züchtern.

Im Vorfeld des kantonalen Solothurner Schwingfestes in Walterswil wurden als Lebendpreise Muni Andi, Rind Fredsola und Fohlen Oriana präsentiert.

Wenige Wochen vor dem sportlichen Highlight, dem 120. Solothurner Kantonalschwingfest vom 29. Mai, kam es auf dem idyllischen Schwingplätzli in Walterswil zur Begegnung von Mensch und Tier. Mit der traditionellen Muni-, Rind- und Fohlentaufe im Jahr des Eidgenössischen kam erstmals Feststimmung auf.

Immer ein Schweizer Sieger

Zu den Gwundrigen dieses Rituals gehörte neben dem OK, den Züchtern und Sponsoren auch alt Ständerat Rolf Büttiker. Dieser blickte als OK-Präsident des Eidgenössischen in Olten 1992 auf die Traditionen des Schwingsports zurück und meinte, dass der Sieger immer ein Schweizer sei. Der Siegerpreis sei ein Muni wie vor 24 Jahren, so der Aaregäuer. Büttiker hofft, dass die Schwingerfamilie Ende Mai auch in Walterswil präsent sein wird.

Gemeindepräsidentin Marie-Louise Wilhelm in Begleitung von Astrid Egli und der Präsident des Solothurner Kantonalverbandes, Beat Schumacher, waren weitere Prominente, die sich vom Niederämter Schwingfieber anstecken liessen.

Wichtige Spender und Sponsoren

OK-Präsident Toni Felder erklärte mit Blick auf die gespendeten Lebendpreise, es sei trotz Aufwind im Nationalsport keineswegs selbstverständlich, dass sich Sponsoren und Gönner mit dieser attraktiven Sportart identifizierten. Muni Andi ist am 25. September 2013 geboren und ein reinrassiger Simmentaler. Aufgewachsen ist er bei Züchter Hansueli Gobeli in Boltigen. Später landete er im Mittelland bei Viehhändler Kurt Lüscher in Moosleerau.

Das Rind trägt den Namen Fredsola. Es erblickte am 15. März 2015 das Licht der Welt. Züchter ist Pius Studinger von Däniken, der schon oft die Gabentempel der Feste bereicherte. Als Spender treten die Ehrenmitglieder des Schwingklubs Olten-Gösgen auf, vertreten durch Kurt Hagmann und Rolf Büttiker.

Das Fohlen schliesslich, ein Haflinger mit dem Namen Oriana, wurde am 24. Mai 2015 geboren. Es stammt ebenfalls vom Hof von Pius Studinger.

Nach einer wie gewohnt eindrücklichen Präsentationszeremonie mit Bodenhaftigkeit setzte man sich an den gedeckten Tisch zum Zvieri und unterhielt sich nach dem Motto «Weisch no?». Fazit: Kurz, Lätz, Übersprung, Wyberhaken und vieles mehr sind im Niederamt in aller Munde.

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