Kappel

Keine einzige Gegenstimme und unveränderte Steuerfüsse: Gemeindeversammlung blieb unspektakulär

Gemeinde Kappel versammelte sich in der Mehrzweckhalle zur Versammlung. (Archivbild)

Gemeinde Kappel versammelte sich in der Mehrzweckhalle zur Versammlung. (Archivbild)

Die Stimmbürger von Kappel sagen Ja zu Budget 2020 mit 15'000 Franken Verlust.

«Der ganze Anlass war unspektakulär», sagt der Gemeindepräsident Rainer Schmidlin nach der Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend. Das Zitat beschreibt ziemlich genau die Stimmung und Verlauf der Versammlung in der Mehrzweckhalle des Schulhauses in Kappel. Das Klima im Raum war von Anfang an ruhig und gelassen, und die Traktanden konnten im Akkord durchgegangen werden, ohne jegliche Zwischenbemerkungen. Daher war die Versammlung bereits nach 70 Minuten vorbei.
Im Zentrum stand das Budget 2020, das die 51 Stimmberechtigten ohne Gegenstimme bewilligten. Die Nettoinvestitionen der Gemeinde betragen für nächstes Jahr 557'000 Franken. Die Erfolgsrechnung schliesst mit einem Verlust von gut 15'000 Franken ab, dies bei einem Aufwand von 13,5 Millionen Franken.

Unverändert bleiben für 2020 die Steuerfüsse für natürliche (122 Prozent) wie auch juristische Personen (92 Prozent). Bei der Pro-Kopf-Verschuldung sei Kappel im kantonalen Vergleich aber immer noch im tiefroten Bereich, sagte Ressortleiter Finanzen Rolf Schmid. Gutgeheissen wurde auch ein Kredit für den Ersatz und Neubau von Hydranten (120'000 Franken) und einem Ersatz der Kanalisationsleitung Merzweg (163'000 Franken). Abgesegnet wurden ebenfalls die Budgets der Feuerwehr Untergäu und der Sozialregion Untergäu.

Gegen Ende der kurzweiligen Gemeindeversammlung machte Gemeindepräsident Schmidlin darauf aufmerksam, dass die Ortsplanungsrevision bald vor der Tür steht. Dazu könne sich das Volk bereits im Frühling aktiv beteiligen, damit es bei der Ortsplanungsrevision vorwärts geht.

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