Olten

Es gibt erste Anpassungen bei der Trendsporthalle Momentum

Die Betriebsstruktur der Trendsporthalle Momentum (hier bei der Eröffnung) wird angepasst. Und: Momentum soll noch bekannter gemacht werden.

Die Trendsporthalle Momentum in Olten wird künftig von einem Betriebsteam geführt. Der bisherige Geschäftsführer orientiert sich beruflich neu.

Für die Verantwortlichen ist der Skate- und Boulderpark in der ehemaligen Heilsarmee-Brocki nach siebeneinhalb Monaten Betrieb ungefähr so positioniert, wie sie bei der Eröffnung erwartet hatten. Trotz der städtischen Budgetkrise, die bei der Auszahlung des ersten Quartalsbeitrags im laufenden Jahr eine Verspätung zur Folge hatte (wir berichteten), und trotz einer personellen Neuausrichtung ist «Momentum» auf dem eingeschlagenen Kurs. Die vierte Generalversammlung der Genossenschaft Trendsporthalle Olten billigte die vom Vorstand vorgeschlagenen Beschlüsse praktisch unisono.

Dank eines ausserordentlichen Ertrags schloss das kurze erste Betriebsjahr von «Momentum» mit einem Gewinn von 47'814 Franken. Für 2019 rechnet Christoph Koch als Finanzchef mit einem Betriebsgewinn von 1737 Franken. Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter stimmten einer Aufstockung des Vorstands zu. Mike Wullschleger verstärkt als Jugendbeauftragter auch die Skaterfraktion im nun sechsköpfigen Gremium, das mehrheitlich dem Klettern verbunden ist.

«Momentum» bekannter machen

Mindestens 50 Personen haben bisher in irgendeiner Form Hand angelegt, um das Unternehmen «Momentum» ins Rollen zu bringen und am Laufen zu halten. Freiwilligkeit und Ehrenamtlichkeit bleiben auch in Zukunft bei der Weiterentwicklung des Skate- und Boulderparks entscheidend. Der bisher zu 30 Prozent engagierte Geschäftsführer Michael Kuck orientiert sich beruflich neu. «An seiner Stelle haben wir ein Betriebsteam von vier Personen gefunden, die nach dem Ressortsystem arbeiten», orientierte Präsident Alexander Troitzsch.
Ziele der Neuausrichtung auf vielen Schultern sind eine durchgehend hohe Betriebsqualität, eine flexiblere Kostenstruktur sowie das Sicherstellen der Motivation und der Weiterentwicklung. «Momentum» soll als Name in der weiteren Region noch bekannter und mit immer neuen Boulderrouten noch attraktiver werden.

Mittelfristig will der Vorstand die Finanzierung des geplanten Erweiterungsbaus klären und bei positivem Befund dessen Planung angehen. Die Realisierbarkeit einer vom Skaterbereich getrennten Kletterhalle hängt auch von der Marktentwicklung bei ähnlichen Neubauten in der Region ab. Projekte in Aarburg und Oftringen sind dabei speziell im Fokus.

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