Olten

Die Stadt soll Flüchtlinge aus Moria aufnehmen, fordert die SP in einer Fraktionserklärung

Ein Kind sitzt im neu errichteten temporären Flüchtlingslager in Kara Tepe neben einem Zelt. Auf der griechischen Insel Lesbos sind knapp drei Viertel der 12 000 Migranten aus dem abgebrannten Camp Moria in ein provisorisches Zeltlager gezogen. Foto: Panagiotis Balaskas/AP/dpa

Ein Kind sitzt im neu errichteten temporären Flüchtlingslager in Kara Tepe neben einem Zelt. Auf der griechischen Insel Lesbos sind knapp drei Viertel der 12 000 Migranten aus dem abgebrannten Camp Moria in ein provisorisches Zeltlager gezogen. Foto: Panagiotis Balaskas/AP/dpa

20 Flüchtlinge soll die Stadt Olten nach dem Brand im griechischen Lager Moria aufnehmen. Dies fordert die SP/Junge SP in einer Fraktionserklärung im Gemeindeparlament.

Nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria in Griechenland hat die Fraktion SP/Junge SP am Donnerstagabend in einer Fraktionserklärung gefordert, dass der Stadtrat bei Kanton und Bund vorstellig wird, um 20 Flüchtlinge aus Moria in Olten aufzunehmen. «Wir haben genügend Platz und genügend Geld dafür», sagte Sprecherin Corina Bolliger. In der Fraktion seien sie sich allerdings bewusst, «dass wir in Olten nicht direkt den Menschen Schutz anbieten dürfen, auch wenn wir es noch wollten», sagte Bolliger. Trotzdem müsse man die Stimme erheben «gegen dieses menschenverachtende System» und gegen dieses «Hin- und Hergeschiebe der Verantwortung». (fmu)

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