Im vergangenen Jahr hat das Gemeindeparlament die ersten Weichen für das neue Schulhaus inklusive Dreifachturnhalle im Kleinholz gestellt. Mittlerweile ist die erste Phase des Projektwettbewerbs abgeschlossen: Insgesamt haben sich darauf 88 Teams aus der ganzen Schweiz beworben, wie es in einer Mitteilung der Stadtkanzlei heisst.

Nun hat die Jury 15 Planerteams ausgewählt, welche in der zweiten Phase ein konkretes Projekt für das neue Schulhaus inklusive Dreifachturnhalle – die zu einem späteren Zeitpunkte separat realisiert werden kann – bis zu den Sommerferien ausarbeiten werden. Darunter befinden sich auch die einheimischen Werk 1 Architekten. Das Oltner Büro hat bereits mehrere Schulbauten erstellt oder erweitert, wie auf der Homepage ersichtlich ist. 

Wie der weitere Zeitplan aussieht, ist ebenfalls klar. Nach den Sommerferien wird das Preisgericht die Entwürfe prüfen und ein Projekt zur weiteren Bearbeitung empfehlen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Ziel sei es, dem Gemeindeparlament Ende 2019 einen Projektierungskredit zu unterbreiten. Die 15 eingegebenen Projekte inklusive ihre Beurteilung sollen der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

So sieht das Preisgericht aus
Für den Projektwettbewerb steht der Jury ein Gesamtbetrag von 185 000 Franken zur Verfügung für Preise, Ankäufe oder Entschädigungen. Dieser Betrag soll voll ausgerichtet werden, wie es in den Projektunterlagen heisst. Höchstens sechs Preise seien zudem vorgesehen. In der Jury sitzen als Sachpreisrichter Baudirektor Thomas Marbet, Bildungsdirektorin Iris Schelbert, Leiter Direktion Bau Kurt Schneider sowie Leiter Direktion Bildung und Sport Thomas Küng. Als Fachpreisrichter sitzen in der Jury alles auswärtige Architekten: Neben Massimo Fontana aus Basel sind dies die Zürcher Anne Uhlmann, Andreas Galli, Hanspeter Oester und Kuno Schumacher. Dazu werden nicht stimmberechtigte Experten beigezogen wie etwa die bisherige Hübeli-Schulleiterin Patricia Stutzmann oder der Chefhauswart Direktion Bau René Grolimund.