Niederamt

Zwei Spitex-Vereine wollen fusionieren

Im Niederamt wird intensiv zusammengearbeitet.

Die Zusammenarbeit der Spitex-Vereine Schönenwerd/Niedergösgen/Eppenberg-Wöschnau und Däniken-Gretzenbach-Walterswil hat sich vertieft. Derzeit wurden die Fusionsverhandlungen aufgenommen.

Jahr für Jahr steige das Arbeitsvolumen an, wie dem Bericht des Vereinspräsidenten Kurt Henzmann zu entnehmen war. Die 6418 Pflegestunden seien knapp 13 Prozent mehr als im Jahre 2017 und im laufenden Jahr würden es bestimmt noch mehr Pflegestunden werden. Das gesamte Pflegeteam der Spitex Schönenwerd/Niedergösgen/Eppenberg-Wöschnau habe Grosses geleistet und sei weiterhin gefordert.

Seit dem 1. September 2018 leitet Anneliese Suter den Pflegedienst der Spitex. Suter verfügt nebst ihrer Grundausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin über vertiefte Führungs- und Coaching-Ausbildungen. Sie konnte bereits in den ersten acht Monaten ihres Wirkens die Arbeitsprozesse optimieren und die Produktivität erhöhen, wie die Spitex im Anschluss an die Generalversammlung mitteilt.

Fusionsverhandlungen laufen

Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen des Spitex-Vereins Däniken-Gretzenbach-Walterswil hat sich weiter vertieft. Es sei heute definitiv so, dass die beiden Teams weitgehend verschmolzen seien, hielt Vereinspräsident Kurt Henzmann fest. Deshalb hätten die beiden Vorstände seit einigen Monaten unter der Leitung der BDO-Treuhand AG in Aarau die Fusionsverhandlungen wieder aufgenommen. Einerseits, weil beide Vereine für die anstehenden gesetzlichen Änderungen zu klein seien und andererseits, weil sich die finanzielle Situation beider Vereine sehr angeglichen habe.

In dieser Fusionsgruppe wird auch die neue Leistungsvereinbarung mit den Gemeinden entworfen. Gemäss den gesetzlichen Vorgaben wird dann nicht mehr pro Einwohner ein bestimmter Betrag von den Gemeinden entrichtet, sondern pro Dienstleistungsstunde.

Die Jahresrechnung von 2018 und das Budget für 2019 wurden an der Generalversammlung von den anwesenden Vereinsmitgliedern einstimmig genehmigt. Die Mitgliederbeiträge bleiben unverändert. (MGT)

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