Lostorf

Wunsch nach Tempo 30 in Mahren ist noch nicht vom Tisch

Mehr Aufmerksamkeit dank Faltsignalen: In Mahren wünschen sich die Anwohner Tempo 30.

Der Lostorfer Gemeinderat fällte am Montagabend einen Grundsatzentscheid. Die Anwohner des Weilers Mahren haben nun Grund zur Freude.

35 orange leuchtende Faltsignale haben die Anwohner des Weilers Mahren an den Strassenrändern auf Privatgrundstücken aufgestellt. Mittlerweile sind es noch deren 15, die auf spielende Kinder im Lostorfer Wohnquartier aufmerksam machen. «Damit wollten wir erreichen, dass unser Anliegen im Gespräch bleibt», sagt Christian Glaus auf Anfrage.

Er setzt sich zusammen mit anderen Anwohnern seit einiger Zeit für eine 30er-Zone in Mahren ein. Vor einem Jahr sammelte Glaus Unterschriften. «Mahren ist ein Naherholungsgebiet. Uns geht es darum, dass in diesem Gebiet die Geschwindigkeit gedrosselt wird», sagte er damals gegenüber dieser Zeitung. Die Baukommission würde das Anliegen jedoch nicht ernst nehmen.

Erste Etappe sei nun geschafft

Am Montagabend hat der Lostorfer Gemeinderat nun abermals über die Verkehrssituation in Mahren diskutiert. Ein Grundsatzentscheid zur Forderung nach Tempo 30 stand auf der Traktandenliste.

Der Gemeinderat beschloss schliesslich, das Projekt «Tempo 30 in Mahren» weiterzuverfolgen. Ein Grund zur Freude für Christian Glaus: «Dieser Entscheid zeigt die Wertschätzung des Weilers Mahren als Naherholungsgebiet, das man erhalten möchte.» Damit sei für die Mahrer die erste Etappe geschafft. Glaus will nun den Bericht des Gemeinderats sowie die Unterlagen zu den vorgenommenen Messungen entlang der Mahrenstrasse abwarten. (sil)

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