Trimbach

Nachwuchs will NLA-Reife zeigen

Luca Keist wird als Versprechen für die Zukunft gehandelt.

Luca Keist wird als Versprechen für die Zukunft gehandelt.

Am kommenden Samstag beginnt die neue Interclubsaison. Dann gilt es für die NLC-Mannschaft des TC Froburg Trimbach ernst. Auch die Veteranen des Clubs, ihres Zeichens amtierende Schweizer Meister, starten in die neue Meisterschaft.

Im letzten Jahr hat die NLA-Interclubmannschaft des TC Froburg Trimbach völlig überraschend den Schweizer Meistertitel gewonnen. In diesem Meisterteam kamen mit Nico Borter (N3, 58) und Luca Giacomelli (N3, 40) zwei Spieler regelmässig zum Einsatz, die sich im Farmteam, das in der Nationalliga C angetreten war, aufgedrängt hatten. Und genau das ist auch in diesem Jahr wieder das Ziel der NLC-Mannschaft des TC Froburg Trimbach. «Wir möchten Spieler einsetzen und testen, die im August allenfalls Teil des NLA-Kaders sein können», sagt Clubpräsident Marco Meyer.

Borter und Giacomelli, die letztes Jahr bewiesen haben, dass dieser Schritt möglich ist, werden allerdings in dieser Saison nicht mehr für das NLC-Team der Trimbacher auflaufen. Borter, der mitten in den Maturaprüfungen steckt, wird sporadisch für sein Heimteam in Scheuren auflaufen, ehe er nach Amerika geht, um am College Tennis zu spielen, und Giacomelli hat ein finanziell lukratives Angebot vom NLB-Vertreter Zug erhalten und wird diese Saison in der Zentralschweiz bestreiten. «Wir wollten Luca keine Steine in den Weg legen, denn das Angebot war wirklich sehr gut. Er bleibt jedoch das Aushängeschild unserer Juniorenabteilung und wird auch weiterhin Bestandteil des NLA-Teams sein», betont Meyer.

U18-Schweizermeister im Team

Die Abgänge von Borter und Giacomelli konnten die Verantwortlichen in Trimbach jedoch kompensieren. Neu zum Team gestossen ist U18-Schweizermeister Luca Keist (N3, 37), der zuvor beim Tennisclub Zofingen gespielt hat. «Wir sind sehr stolz, dass wir Luca Keist zu uns holen konnten. Er ist ein Versprechen für die Zukunft und könnte durchaus schon in diesem Jahr in der NLA zum Einsatz kommen», glaubt Meyer. Dasselbe gilt für Vullnet Tashi (N2, 15). Der Sandplatzspezialist und ehemalige Schützling von TC Froburg Coach Bartholomé Szklarecki hat sich genau wie Keist verpflichtet, mindestens einen Einsatz in der Nationalliga C zu leisten, um sich für das Fanionteam aufzudrängen. Ein Schritt, der dem Grenchner im Vorjahr noch nicht geglückt war.

Hinter Keist und Tashi werden Philipp Ziersch (N4, 102), Mathias Rast (R1), Jeremy Moser (R2), Raphael Stucker (R2), Giuliano Muccia (R2), Christian Meier (R3) und Pascal Herwehe (R6) in der dritthöchsten Spielklasse auflaufen. Mit diesem Kader sollten die Trimbacher ihr Ziel – den Ligaerhalt – erreichen können, obwohl sie mit CT Neuchâtel, Montreux und Geneva Country Club II in eine äusserst unangenehme Gruppe gelost wurden.

Ziel: Titelverteidigung

Am kommenden Wochenende starten nicht nur die NLC-Cracks des TC Froburg Trimbach in die neue Interclubsaison, sondern auch die Veteranen (55+). Sie steigen gar als amtierender Schweizer Meister ins Rennen und haben sich zum Ziel gesetzt, ihren Titel zu verteidigen. «Das ist durchaus möglich, aber es wird schwierig. Denn vor allem Lugano und Morbio Inferiore werden zwei sehr starke Teams mit ausländischen Spitzenspielern stellen», weiss Captain Johannes Schindler (R3).

Schwierig wird es vor allem auch deshalb, weil mit Hans Huber (R4) und Mathias Funk (R5) zwei Spieler verletzungsbedingt ausfallen. Damit stehen nur noch Johannes Schindler und Martin Gloor (R4) fix zur Verfügung. «Wir werden daher bei Bedarf zwei Spieler aus Deutschland einsetzen, die in Pforzheim im selben Team wie Martin spielen», so Schindler.

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