Peter Hodel sitzt — noch — entspannt am Tisch im Pausenraum. Wir treffen den Gemeindepräsidenten von Schönenwerd im ersten Stock der Gemeindeverwaltung. Der Grund: Die Gemeinde verkauft seit rund zwei Wochen ein Schönenwerder Memory-Spiel. 200 Stücke wurden im ersten Anlauf produziert. Für elf Franken kann das Spiel auf der Gemeindeverwaltung gekauft werden. «Das ist schliesslich die heilige Zahl von der Stadt Solothurn», erklärt Hodel schmunzelnd.

Ausserdem wolle die Gemeinde mit dem Verkauf des Spiels keinesfalls Geld scheffeln: «Es soll ein Erinnerungsstück sein, das man bei uns kaufen kann oder das wir bei Anlässen als kleines Geschenk überreichen können.» Vielmehr stehe es in Zusammenhang mit dem neuen Standortmarketing, das derzeit für Schönenwerd erarbeitet wird. So wird laut dem Gemeindepräsidenten noch im April eine neu gestaltete Website aufgeschaltet.

Memory mit Stiftskirche, Pfahlbauten und Bally House

Die Fotos, die vergangenes Jahr erstellt wurden, dienen nicht nur als Sujets für das Memory-Spiel mit 14 Kartenpaaren, sondern auch als neue Kommunikationsmittel für die Gemeinde.

Darauf zu sehen sind moderne Bauwerke wie der Bahnhof oder der Anbau der Gemeindeverwaltung. Zu den klassischen Sujets gehören Fotos von der Stiftskirche, dem Bally House, den Pfahlbauten oder dem Hans-Huber-Brunnen.

Neues Gemeinde-Memory Schönenwerd - mit Peter Hodel ausprobiert

Das Schönenwerder Memory-Spiel besteht aus 14 Bildpaaren.

Neues Gemeinde-Memory Schönenwerd - mit Peter Hodel ausprobiert

Gemeindepräsident übte mit seiner Tochter

Hodel testete das Memory-Spiel zuerst zu Hause: «Meine 6-jährige Tochter liebt Memorys. Sie hatte natürlich das Privileg, eines der ersten Schönenwerder Sets zu bekommen.» Bisher habe die Gemeinde gute Rückmeldungen zum neuen Souvenir-Artikel erhalten. Rund 30 Stück seien bisher schon verkauft worden.

Die Städte Olten und Solothurn bieten seit längerem ebenfalls ein Memory-Spiel an. Hergestellt wurden sie von der Firma RegioMemo.ch aus Erlinsbach AG. Schönenwerd ist laut Hodel nun das erste Dorf, das ein individuell gestaltetes Spiel-Set von Pascal Faessli entwerfen liess.

Wer gewinnt das Duell?

Wir haben die Gelegenheit genutzt und Gemeindepräsident Hodel zum Duell herausgefordert. Wer kann mehr Bilderpaare? Ist Peter Hodel im Vorteil dank des Trainings mit seiner Tochter? Wer als Gewinner aus dem Duell hervorging, sehen Sie oben im Video.