Messen

Wasserversorgung bleibt ein wichtiges Thema

Das Trinkwasser in Messen ist mit Chlorothalonil belastet. (Symbolbild)

Das Trinkwasser in Messen ist mit Chlorothalonil belastet. (Symbolbild)

Auch in der Budgetberatung der Gemeinde Messen ist die Trinkwasserversorgung allgegenwärtig und hinterlässt ihre Spuren.

Der Gemeinderat Messen hat mit der Budgetdebatte für 2021 begonnen. Als Erstes wurden die Eingaben mit der Feuerwehr, der Baukommission und der Umweltkommission besprochen. Das Budget der Feuerwehr entspreche in etwa demjenigen der letzten Jahre, so Gemeindepräsident Bernhard Jöhr auf Anfrage. Da viele junge Leute eingetreten seien, gebe es einen gewissen Nachholbedarf in der Ausbildung. Zugleich wurde mit Reto Andres ein neuer Kommandant gewählt. Er löst Daniel Arni ab. Im Bereich Bau wurde ein Kredit budgetiert, um sich allenfalls an den privaten Wärmeverbund anschliessen zu können.

Private haben heute Wasserbezugsrecht

Diskussionen gab es im Bereich «Umweltschutz», in dem auch die Wasserversorgung angesiedelt ist. Wegen der zu hohen Chlorothalonil-Werte im Trinkwasser sucht Messen Ausweichmöglichkeiten für den Wasserbezug. Eine Variante wäre es, in Oberramsern neue Quellen fassen zu lassen. Man sei zurzeit im Gespräch mit denjenigen Einwohnern, die dort heute das Wasserbezugsrecht haben. Sollte man sich einig werden, dann müsste man abklären, ob es möglich wäre, die Quellen zu fassen. Deshalb muss ein Planungskredit ins Budget aufgenommen werden.

Der Gemeinderat hat zudem entschieden, das Pensum des Bauverwalters von heute 50 auf neu 60 Prozent zu erhöhen. Die Anzahl der Baugesuche habe enorm zugenommen. Schon als der heutige Bauverwalter angestellt wurde, hat man das Pensum mit «50 bis 60 Prozent» umschrieben. «Wir haben bewusst zuerst mit 50 Prozent begonnen, müssen nun aber sehen, dass die 60 Prozent nötig sind», so Jöhr. Der Gemeinderat könne die Erhöhung selbst bewilligen, da die Gemeindeversammlung bereits Ja gesagt hat zum höheren Pensum.

Der Gemeinderat Messen vergibt jedes Jahr 2000 Franken an Spenden im Inland. Diese gehen heuer an das Neubauprojekt des Cutohofes in Buchegg. Die 2000 Franken, die international vergeben werden, gehen an die Glückskette für die Flüchtlinge in Griechenland.

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