Wahlen
Nur eine von zwei Listen im Couvert: Einige Haushalte in Halten haben fehlerhafte Wahlbeilagen erhalten

In der Gemeinde Halten wurde das Wahlmaterial fehlerhaft verpackt. Betroffenen wird es nachgeschickt.

Urs Byland
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Nicht alle Unterlagen wurden in Halten verpackt. (Symbolbild)

Nicht alle Unterlagen wurden in Halten verpackt. (Symbolbild)

Pius Amrein

Am Dienstagabend informierte Recherswil Gemeindepräsident Hardy Jäggi die Präsidien in den Gemeinden im Wasseramt und im Bucheggberg, dass ein Fehler in der Wahlmaterial-Verteilung geschah. Die Wahlbroschüren der SP und der jungen SP für die Kantonsratswahlen am 7. März sehen fast gleich aus. Sie unterscheiden sich in der Bezeichnung «Liste 2» und «Liste 3».

Dies ist mindestens in einer Gemeinde beim Einpacken nicht bemerkt worden, worauf die Haushalte nun entweder die Liste 2 oder die Liste 3 erhalten haben. Am Mittwoch Morgen konnte Jäggi teilweise Entspannung vermelden. «Es ist bisher nur in einer Gemeinde etwas schiefgelaufen. Von acht Gemeinden habe ich Rückmeldung erhalten, dass alles in Ordnung ist. Und in den restlichen Gemeinden wird noch abgeklärt.»

Die betroffene Gemeinde ist Halten.

«Eine Kandidatin stammt aus der Gemeinde und hat beim Öffnen des Couverts feststellen müssen, dass nur eine der beiden Listen drin war»

, erklärt Hardy Jäggi, Co-Präsident der SP Wasseramt. Sie habe bei den Nachbarn nachgefragt und so den Fehler bemerkt. «Halten wird nun diesen Fehler in Absprache mit dem Kanton korrigieren.»

Ein Einzelfehler

Pascale von Roll, stellvertretende Staatsschreiberin, präzisiert, dass zwei Drittel der Wahlcouverts in Halten noch nicht verteilt wurden. Hier werden die Couverts nochmals geöffnet und beide Listen eingepackt. «Ein Drittel der Couverts wurde bereits verteilt. In Halten weiss man, wer die Couverts bereits erhalten hat», so von Roll. Diese Haushalte würden nun ein Entschuldigungsschreiben erhalten sowie die beiden Listen. «Es ist ein Einzelfehler passiert», erklärt die stellvertretende Staatsschreiberin. Denn der Kanton hat den Gemeinden mit den Wahlbeilagen eine Liste zugestellt, auf der zu lesen ist, wie viele Beilagen verpackt werden müssen.

Auch Hardy Jäggi geht von einem Einzelfall aus, der glücklicherweise noch frühzeitig bemerkt wurde. Eine Wahlbeschwerde sei dadurch mit grösster Wahrscheinlichkeit vermieden worden.