Der Verein Junge Familie Subingen (JuFaSu) feiert dieses Jahr sein 15-jähriges Bestehen. Dies möchten die Verantwortlichen zum Anlass nehmen, den Spielplatz «Grillplatz an der Oesch» auf Vordermann zu bringen und für die Kinder attraktiver zu gestalten. Ein Picknicktisch mit Bänken ist bei der Feuerstelle vorgesehen. Ebenso eine Kletterwand als Aufstieg zur Rutschbahn. Drei Betonrohre sollen zum Durchkriechen und Verstecken einladen. Doch alleine könne der kleine Verein mit 56 Mitgliederfamilien diese Investitionen nicht stemmen, gestand Vizepräsidentin Agi Stettler ein. Deshalb gelangte sie mit der Bitte um finanzielle Unterstützung an den Gemeinderat.

Der Tisch mit den Bänken würde rund 2'000 Franken kosten, die Betonrohre 600 Franken. Die Bürgergemeinde wäre bereit, einen Teil der Kosten zu tragen. Die Arbeiten würde die JuFaSu in Fronarbeit leisten. Die Gemeinderäte begrüssten diese Idee und sicherten einen finanziellen Beitrag zu. «Das Engagement des Vereins für das Familienleben in Subingen ist lobenswert», findet Agnes Roth (CVP). Stephanie Béguelin (SP) regte an, mehr Geräte aufzustellen. Der Verein wolle jedoch bewusst auf Klettergeräte verzichten, um die Unfallgefahr zu minimieren, erklärte Stettler. Zudem müsse der Platz so wartungsfrei wie möglich sein. Am Jubiläumsfest am 25. Mai dürfen die Subinger Kinder am Morgen die Betonrohre bunt bemalen. Am Nachmittag soll der Platz feierlich eingeweiht werden.

Brief an den Bundesrat

Im Kampf gegen die Schliessung von Poststellen will die Neuenburger Kommune Milvignes neue Wege gehen. In einem Brief an den Verband der Solothurner Einwohnergemeinden bittet sie alle Gemeinden, ihre Aktion zu unterstützen. Mit dem beigelegten Musterbrief direkt an den Bundesrat soll jede Gemeinde denselben auffordern, bei der Geschäftsleitung der Post einen Stopp der Schliessung von Poststellen zu verlangen. «Wir können diese Aktion unterstützen», meinte Urs Ledermann (FDP). Subingen verfolge jedoch weiterhin seinen eigenen konsequenten Weg, nämlich direkt mit der Post zu verhandeln. Immerhin hätten sie damit die Schliessung der Poststelle bis ins 2020 hinausschieben können, sagte Gemeindepräsident Hans Ruedi Ingold (SP).

Stromversorgung gewährleistet

Nach der Kündigung des Stromvertrags mit der AEK werden Vorschläge ausgearbeitet, wie es mit der Stromversorgung weitergehen soll. «Es muss also niemand Angst haben, dass auf einmal kein Strom mehr aus der Steckdose kommt», versicherte Ingold. Vorgaben seien, den Strom zu einem vernünftigen Preis zu beziehen, und das Netz zu behalten, so Ingold weiter.