Zuchwil

Startschuss für 450 Millionen-Bau der Kebag Enova ist gefallen

Die neue Anlage soll 2025 fertig sein.

Die neue Anlage soll 2025 fertig sein.

Am Donnerstag fiel mit dem Spatenstich der offizielle Startschuss für den Bau der Kebag Enova im Zuchwiler Emmenspitz. Hier wird in den nächsten fünf Jahren für 450 Millionen eine neue Kehrichtverwertungsanlage entstehen.

Mit dem Spatenstich vom Donnerstag fiel der offizielle Startschuss für den Bau der Kebag Enova im Zuchwiler Emmenspitz. «Hier wird in den nächsten fünf Jahren eine neue Kehrichtverwertungsanlage entstehen, die auf dem neusten Stand der Technik realisiert wird», schreibt die Bauherrschaft. Die Anlage sei «der konsequenten Wiederverwertung von Abfall, der nachhaltigen Energiegewinnung und der sicheren Versorgung der Region mit Fernwärme verpflichtet».

Nach mittlerweile sieben Jahren Planungsarbeit wurde am Mittwoch die Baubewilligung für das aktuell grösste Bauprojekt im Kanton erteilt. «Hier wird in den nächsten fünf Jahren eine neue Kehrichtverwertungsanlage entstehen, die eine moderne und umweltgerechte Abfallentsorgung in der Region langfristig sicherstellen wird», heisst es dazu. Investiert werden 444 Mio. Franken.

Bereits seit einigen Wochen werden Vorbereitungsarbeiten basierend auf einer vorgezogenen Baubewilligung ausgeführt. Der Spatenstich fand coronabedingt nur im kleinsten Rahmen statt. Die Lernende Aleyna Berber gab den Startschuss für das Generationenprojekt Kebag Enova. Die eigentliche Feier soll wenn möglich anlässlich der Grundsteinlegung nachgeholt werden.

Der Spatenstich für den Bau der Kebag Enova.

Der Spatenstich für den Bau der Kebag Enova.

Effizientere Verwertung, mehr Energieproduktion

Die Kebag AG verwertet seit über vierzig Jahren Abfall aus den Kantonen Solothurn und Bern. Die neue Anlage wird per 2025 die bestehende Anlage ersetzen, die an ihre Altersgrenze stösst. In der neuen Anlage werden wie bisher jährlich 221'000 Tonnen Abfall verwertet. Dank neuer Anlagentechnik können aus dieser Menge Abfall zukünftig 15 Prozent mehr Energie zurückgewonnen werden. «Zusätzliche Filter sorgen dafür, dass praktisch keine Schadstoffe mehr abgegeben werden», heisst es weiter.

Die Fassade des Neubaus wird mit Solarpanels bestückt, die eine Leistung von 1100 kWp aufweisen werden. Damit soll die derzeit grösste Fassaden-Fotovoltaikanlage der Schweiz entstehen. (mgt)

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