Generalversammlung

Sportzentrum Zuchwil AG macht Rekordumsatz – trotz Verspätung der Badi-Sanierung

2018 startete der Bau des Sportzentrums, der im Sommer 2019 abgeschlossen wurde. (Archiv)

Das letzten Geschäftsjahr war für die SZZ Sportzentrum Zuchwil AG erfolgreich. Die Aktionäre zeigten sich an der Generalversammlung zufrieden.

Die SZZ Sportzentrum Zuchwil AG schloss mit ihrer 37. Generalversammlung ein ereignisreiches Geschäftsjahr ab. Massgeblich geprägt wurde dieses durch die Realisierung des Megaprojektes «Sanierung Freibad mit Traglufthalle». Der Spatenstich für die Erneuerung des Freibads erfolgte vor gut einem Jahr. «Leider schritt die Realisierung dieses komplexen und anspruchsvollen Projektes nicht so zügig voran wie geplant», erklärt SZZ-Verwaltungsratspräsident Manfred Tschui den 118 anwesenden Aktionärinnen und Aktionären, die 1186 Aktien und damit 74,1 Prozent des Aktienkapitals vertraten.

Aufgrund der daraus resultierenden verspäteten Eröffnung, habe man die erste grosse Hitzewelle des Sommers verpasst. «Daran knabbern wir nun in diesem Geschäftsjahr», sagt Tschui. Dennoch herrsche Freude, da das Sportzentrum nun stolze Betreiberin eines neuen, modernen Freibads sei. Hinzu komme die Eröffnung der Traglufthalle, die am nächsten Samstag stattfinden wird.

Nichtsdestotrotz konnte im Geschäftsjahr vom 1. April 2018 bis 31. März 2019 wiederum ein Rekordumsatz verzeichnet werden. Mit 5,3 Millionen Franken liegen die Einnahmen über dem Budget von 511 Millionen Franken. Nach Abschreibungen von 194'834 Franken resultiert noch ein Jahresgewinn von 2032 Franken. Die Unterbilanz verringert sich somit von 170'152 auf 168'120 Franken. Die Einnahmenseite wurde unter anderem geprägt durch den Ertrag, den die Eisbahn erwirtschaftete. Nicht zuletzt auch dank der Zusammenarbeit zwischen Swiss Ice-Hockey und dem Chinesischen Olympischen Komitee. Zwei Teams aus dem Fernen Osten trainierten während sechs Monaten fast täglich in Zuchwil, um für Olympia 2022 im eigenen Land fit zu sein.

Einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Sportzentrum Zuchwil AG bildete die Umstellung der Kassensoftware, wie Sportzentrum-Direktor Urs Jäggi erklärt. Mit diesem Schritt wurde das Papier-Zeitalter verabschiedet und die Digitalisierung eingeläutet. So gebe es nun beispielsweise keine Rabattkarten mehr, sondern digitale Wertkarten. Ferner, so Jäggi weiter, befinde man sich im Schlussspurt des Kunstrasen-Projektes, welches Anfang Oktober abgeschlossen wird.

Nach 19 Jahren wurde mit Gerhard Stampfli das dienstälteste Mitglied aus dem Verwaltungsrat verabschiedet. «Wir verlieren auf finanzpolitischer Seite ein grosses Know-how», sagt Tschui. Seine Nachfolge tritt der Oekinger Thomas Jäggi an, der als Mitglied der Bankleitung bei der Raiffeisenbank Wasseramt-Buchsi tätig ist.

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