Nachdem vor Kurzem der Gemeinderat Tempo 30 in den Wohnquartieren zu einem Legislaturziel erhoben hat, erhält er nun Unterstützung durch eine Petition. Die SP-Bellach hat Unterschiften für das Anliegen gesammelt und diese in Form einer Petition dem neuen Gemeindepräsidenten Fritz Lehmann überreicht. «Wir haben offene Türen eingerannt», erzählt ihm Silvia Fröhlicher, Co-Präsidentin der SP Bellach. Oft sei sie gleich um zusätzliche Unterschriftenbögen gebeten worden. «Wir mussten nicht chnorzen beim Sammeln der Unterschriften. Tempo 30 entspricht einem Bedürfnis.»

In der Petition wird der Gemeinderat der Einwohnergemeinde unter dem Motto «Tempo 30 in Wohnquartieren in Bellach - Für die Sicherheit unserer Kinder!» aufgefordert, die planerischen, rechtlichen und finanziellen Grundlagen zu schaffen, um in den Wohnquartieren Tempo 30 einzuführen.

Nicht überall Tempo 30

«Wir beziehen uns auf Quartiere in Bellach, in welchen hauptsächlich gewohnt wird und sich viele Kinder bewegen. Oder sie benützen diese auf ihrem Weg in die Schule oder den Kindergarten», erklärt Co-Präsidentin und SP-Gemeinderätin Heli Schaffter. Mitgekommen an die Übergabe sind weiter Erika Biberstein, SP-Gemeinderat Martin Röthlisberger und Viktor Fröhlicher. Der Petition angefügt ist eine Ortskarte, auf der gleich die Gemeindestrassen eingezeichnet sind, auf denen sich die SP Bellach und die Petitionäre die Einführung von Tempo 30 vorstellen können.

Er werde das Anliegen der Gruppe Energie und Verkehr übergeben, erklärt der Gemeindepräsident. Er ärgere sich zwar jeweils, wenn neben der 30er Tafel mit flankierenden Massnahmen noch weitere Schikanen verbaut werden, aber grundsätzlich sei er nicht gegen Tempo 30.