Buchegg

Schnelleres Netz in Sicht

Die Dörfer im Bucheggberg sollen einen schnelleren Internetzugang erhalten. (Symbolbild)

Die Dörfer im Bucheggberg sollen einen schnelleren Internetzugang erhalten. (Symbolbild)

Swisscom will die Internet- und Funklöcher im Bucheggberg im Eiltempo schliessen.

Internet und Handy sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Und trotzdem gibt es in Buchegg noch Flecken, die in dieser Beziehung unterversorgt sind. Wie Gemeinderat Alexander Mann seinen Ratskollegen mitteilte, gibt die Swisscom diesbezüglich nun Gas. Die drei Orte Hessigkofen, Bibern und Tscheppach verfügen derzeit noch über veraltete Technologien. Bereits im Februar will die Swisscom beginnen, diesen Missstand zu beheben.

Sie will die Dörfer mit «Fibre to the street» (Glas-)Faser zur Strasse, kurz FTTS) und damit mit einer schnelleren Internetverbindung ausstatten. Im Unterschied zur Technologie von Bucheggberg-Net werden hier die Glasfaserkabel nicht direkt in die Häuser verlegt, sondern bis rund 200 Meter davor. Danach wird das Signal auf die bereits bestehenden Kupferleitungen übertragen.

Das Vorhaben der Swisscom stehe Bucheggberg-Net nicht im Weg, erklärte Gemeindepräsidentin Vreni Meyer. Noch unklar ist hingegen, was mit den Gemeinden Küttigkofen und Gossliwil geschieht. Denn dort entbehrt man derzeit nicht nur einer schnellen Internetverbindung, sondern ist auch noch ungenügend an das Mobilfunknetz angeschlossen. Die Swisscom habe versprochen, bis Ende Februar darüber zu informieren, wie sie die dortigen Funklöcher beheben will. Im selben Zeitraum erwarte man Antwort auf die Frage, wann die Gemeindeverwaltung in Mühledorf mit einem schnelleren Netz rechnen kann. Der FTTS-Anschluss, so Mann, sei für Gemeinde wie Einwohner komplett kostenlos.

Gemeinderat Christoph Isch, gleichzeitig VR-Präsident von Bucheggberg-Net, ergänzte, die Mehrkosten würden sich später bei den Abogebühren bemerkbar machen, da eine schnellere Verbindung neue und teurere Möglichkeiten mit sich bringe.

Gemeindeversammlung

Weiter hat der Rat aufgrund grossen Interesses der Bevölkerung an diversen laufenden Projekten einen Termin für eine ausserordentliche Gemeindeversammlung diskutiert. Sie wird voraussichtlich am 28. April stattfinden. Unter anderem wird über den Stand des Projekts Schulhaus in Aetingen informiert.

Die Grundstücke GB 110/111 in Aetingen hat der Gemeinderat als Pachtland an Landwirt Rudolf Fankhauser vergeben. Der bisherige Pächter Ulrich Schlup legt seine Arbeit als Landwirt nieder und benötigt die rund 38 Aren nicht mehr, wie Gemeinderat Kurt Stuber erklärte. Mit Fankhauser als Pächter sei man dem Wunsch nachgekommen, Land in einer Gemeinde möglichst unter deren Einwohner zu verpachten.

Familie Derendingen-Aebi war mit dem Wunsch an den Gemeinderat getreten, den Zivilschutzraum, der in ihrem neu erworbenen Haus in Kyburg-Buchegg gelegen ist, aufheben zu dürfen. Dies hat der Rat nun einstimmig abgelehnt, da der Bucheggberg gemäss kantonaler Verordnung bereits über zu wenig Plätze in Zivilschutzräumen verfüge. «Es wäre nicht opportun, nun auch noch einen Raum aufzuheben», so Gemeinderat Christoph Isch. Die Umnutzung, etwa als Weinkeller, sei aber erlaubt.

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