Gemeindepräsident Stefan Berger erklärte den 53 anwesenden Stimmberechtigten die wichtigsten Änderungen gegenüber dem Budget des Vorjahres.

So sollen beispielsweise 10'000 Franken aufgewendet werden, um die Homepage zu überarbeten. Rund 80'000 Franken werden im Kindergarten und im Schulhaus für dringende Sanierungsarbeiten investiert. Dabei geht es in erster Linie um die Beleuchtung, die in die Jahre gekommen ist. 35'000 Franken sind für den Unterhalt der Flurwege eingesetzt worden.

Allerdings wurden einige Projekte 2015 nicht ausgelöst, sodass der Betrag in der Rechnung 2015 kleiner wird, als ursprünglich budgetiert war. 

Tempo 30 für Burgäschi

Der Souverän hat zudem zur Kenntnis genommen, dass im Ortsteil Burgäschi Tempo 30 eingeführt wird. «Wir machen das mit einfachsten Mitteln, ohne bauliche Massnahmen.» Zwar hätten Verkehrsmessungen gezeigt, dass in Burgäschi nicht gerast werde. Man erhofft sich aber eine Verkehrsberuhigung mit Tempo 30, vor allem im Sommer, wenn das Dorf wegen Ausflüglern überlaufen sei. Der Steuerfuss bleibt für 2017 bei 115 Prozent und die Steuereinnahmen wurden mit total 3,76 Mio. Franken veranschlagt.

Netto sollen 1,294 Franken investiert werden. Zu Buche schlägt dabei das neue Feuerwehrfahrzeug, das Aeschi anteilsmässig 146'443 Franken kostet. Weiter wird das Glasfasernetz nächstes Jahr fertig gebaut und die letzte Tranche von 160'000 Franken ausgelöst. 524'200 Franken muss die Gemeinde an die Sanierung der Bolken- und der Gallishofstrasse bezahlen. Schliesslich wird in die Hardware der Regionalschule investiert. Die Schüler bekommen neue Laptops und i-Pads.

Das Budget und alle weiteren Anträge wurden praktisch diskussionslos und fast immer einstimmig angenommen.