Luterbach

Restaurant geschlossen: «Chrone-Paul» und seine Frau befinden sich in Quarantäne

Kult-Beizer Paul Flück infizierte sich mit Corona

Kult-Beizer Paul Flück infizierte sich mit Corona

Noch im Frühling widmete der Wirt Paul Flück dem Coronavirus mit einem Augenzwinkern einen ganzen Song. Im Internet wurde er dafür gefeiert. Nun hat das Virus aber auch vor dem Solothurner Wirtepaar nicht Halt gemacht.

Paul Flück, Wirt der Krone in Luterbach, und dessen Frau wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Deshalb ist das Restaurant zu.

Am letzten Wochenende war Paul Flück in der SRF-Sendung Potzmusig zu sehen. Im Beitrag steht der 58-jährige Wirt in der Krone Luterbach am Herd, brutzelt ein Cordon-Bleu und erzählt von seinen Leidenschaften, dem Kochen und der Musik. Mit seinem während dem Lockdown komponierten Lied «Corona-Schottisch» hatte er einen Hit gelandet.

Derzeit ist Flück aber nicht am Herd in seinem Restaurant zu finden. Nachdem ihm ein Gast seines Restaurants am Montagabend Bescheid gab, dass dieser positiv getestet worden war, schloss er sofort den Betrieb. Bereits am Dienstag habe er 39 Grad Fieber gehabt, erzählt er gegenüber TeleM1 von seinen Symptomen.

Er und seine Frau wurden positiv auf das Virus getestet. Ihr gehe es gut. «Sie hat aber den Geschmacksinn verloren», erzählt Flück. Bis am 30.Oktober dauert die Quarantäne für die beiden noch. Wenn das Paar danach einen Tag symptomfrei bleibt, darf der Betrieb wieder aufgenommen werden. Flück rechnet also damit, am 2.November wieder für seine Gäste da sein zu können.

Paul Flück in Potzmusig

Viele Reaktionen

«Derzeit machen wir noch nicht so viel. Wir sind immer noch schlappt», erklärt Flück. Nun habe man Zeit für Büroarbeiten. Das Paar war zu Beginn auch damit beschäftigt, die Liste mit den betroffenen Gästen dem Contact Tracing weiterzureichen. Vier Stunden Arbeit hätten die beiden investiert. «Wir kommen nicht drumherum. Es tut mir leid für die Gäste. Aber wir können auch nichts dafür.»

Viele Reaktionen hat Paul Flück diese Woche erhalten. «Viele haben sich bei mir gemeldet und alles Gute gewünscht», sagt er. «Es kann jeden treffen.» (ldu)

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