Bellach

Polnische Spezialitäten in Ex-Tearoom: Drei Frauen wollen einen Ort der Lebensfreude schaffen

Zur Neueröffnung des polnisches Restaurants Moja Tawerna durfte die polnische Flagge nicht fehlen: (von links) Jolanta Poprawa, Alicja Zak und Priska Laube.

Zur Neueröffnung des polnisches Restaurants Moja Tawerna durfte die polnische Flagge nicht fehlen: (von links) Jolanta Poprawa, Alicja Zak und Priska Laube.

In Bellach hat die «Moja Tawerna» als neues Esslokal eröffnet. Im Restaurant werden polnische Spezialitäten angeboten.

Durch glückliche Zufälle zusammengefunden haben Wirtin Priska Laube, Küchenfee Alicja Zak und Jolanta Poprawa-Matuszak, die für den Service zuständig ist. Alle drei wohnen in Derendingen und schmiedeten schon längere Zeit an ihrem Plan, eine Taverne mit polnischen Spezialitäten zu eröffnen. Fündig wurden sie im verlassenen, ehemaligen Tearoom «Café Bijou» an der Bellacher Gärischstrasse, das sie in wenigen Tagen mit viel Frau- und Mann-Power ihren Vorstellungen entsprechend umgewandelt haben.

«Wir sind ein gutes Dreierteam», bekräftigt Priska Laube als Wirtin die Vielseitigkeit ihrer Geschäftspartnerinnen. Alicja Zak kochte bereits zwei Jahre in Leukerbad und verwöhnte ihre Gäste mit polnischer, schweizerischer und internationaler Küche. «In einem Land wie der Schweiz, wo in speziellen Restaurants die geschmacklichen Vorzüge fremdländischer Küchen Anklang finden, sollte auch die charaktervolle polnische Kochkunst ihren Platz finden», betont das Trio und verweist auf Alicias köstliche Piroggen, Kohlrouladen, Braten mit Knödeln, Gulasch-Gerichte und verführerische Desserts. Die aus der Nähe von Posen stammende Jolanta Poprawa sammelte in ihrer Heimat viel Erfahrung als Gewerbetreibende, die ihr nun als Gastgeberin im Bellacher Umfeld zustattenkommt.

Auswahl aus drei Menüs zum Mittagessen

«Ab 8.30 Uhr bieten wir von Montag bis Freitag ein Frühstück an, das ganz nach Lust und Laune länger oder als Znüni kürzer ausfallen kann», beschreibt das Terzett seine Planungen, die sich nach den Bedürfnissen ihrer Kundschaft ausrichten werden. Ganz wichtig für sie ist das Mittagessen, das drei Wahlmenüs umfasst. «Dies sind statt Fastfood gesunde, währschafte Gerichte mit und ohne Fleisch, die aber den grossen Hunger stillen.» Nachmittags umfasst das Angebot selber gebackene Kuchen, Glace und delikate Waffeln. «Wir wollen unser Lokal, unsere ‹MojaTawerna› mit der Aussenterrasse zu einem Ort der Lebensfreude machen», so die drei Frauen.

Bei ihnen gibt es gratis WLAN, einen offenen Bücherschrank und vor allem auch eine attraktive Spielecke für Kinder. Getränke aller Art sind natürlich auch erhältlich. Willkommen sind Vereine und Gruppierungen, die hier ihre Sitzungen in einem separaten Raum abhalten wollen. Jetzt zum Geschäftsstart sind die täglichen Öffnungszeiten bis 17 Uhr vorgesehen. «Aber auch dabei werden wir bei entsprechender Nachfrage in absehbarer Zeit flexibel mit personeller Verstärkung auf Gästewünsche eingehen können», erklären sie.

Brot, Fleisch und Gemüse stammen aus der Region

Am 1. August gab es im «klejnot Tawerna», dem neuen Kleinod und Schmuckstück der Bellacher Restaurantszene, Kohlrouladen und mit Früchten belegte Waffeln. Als Geschenk dazu erhielten die Gäste eines von «Priska’s garnierten Baguettes».

Gerne berichteten die innovativen Frauen, woher ihre Zutaten stammen. Das Brot kommt von «Laubes Bäckerei» in Derendingen, Fleisch und Gemüse kaufen sie bei regionalen Produzenten. Rauchen darf der Restaurant-Besucher nur ausserhalb der Tawerna-Räumlichkeiten.

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