Recherswil

Mehr Gelder für Schulhaussanierung: «Das Gebäude soll uns mehr als nur ein paar Jahre dienen»

Mit sechs zu eins billigte der Gemeinderat den nötigen Nachtragskredit für das Schulhaus Recherswil.

Mit sechs zu eins billigte der Gemeinderat den nötigen Nachtragskredit für das Schulhaus Recherswil.

Der Gemeinderat von Recherswil genehmigt weitere Gelder für die Schulhaussanierung.

Die erste Sitzung nach der Sommerpause widmete der Gemeinderat unter anderem dem Stand der Bauarbeiten im Schulhaus. Robert Mathis, Leiter der Arbeitsgruppe Schulraum, führte durch die praktisch und liebevoll eingerichteten Schulzimmer im aufgestockten Zwischentrakt zwischen altem Schulhaus und Turnhallen. Er kommentierte Besonderheiten, die sich mit Planung und Bau ergeben haben. Als wichtigen Leitsatz für alle Investitionen betonte er, dass Umbauten, Sanierungen und Materialwahl nachhaltig getroffen wurden. Dazu Mathis: «Das ganze Gebäude soll uns ja länger als nur ein paar Jahre dienen.»

Mathis wies auf elektronische Wandtafeln und neue Schliesssysteme hin, die Lüftung in allen Klassenzimmern mit angegliederten Gruppenräumen, die bereits montierte Solaranlage auf dem Dach, die neuen Garderoben und Sanitärräume im Untergeschoss zur Alten Turnhalle, das hell belichtete Lehrerzimmer mit eigenem Ausgang in den Garten und schliesslich die Modernisierung der Räume im alten Schulhaus.

Die Begehung, die Erinnerungen der Gemeinderatsmitglieder an hier erlebte eigene Schultage weckte, hatte vor allem den Zweck, die Nutzung des Dachgeschosses zu diskutieren. Das bewilligte Budget für alle Baumassnahmen liegt bei 4,18 Mio. Franken. Wie immer bei alten Gebäuden, so Mathis, zeige sich erst im Bau und den damit verbundenen «Überraschungen», dass an verschiedensten Stellen zusätzliche Aufwendungen nötig seien. Um nun weitere Planungen realisieren zu können, fehlen 160'000 Franken. Wenn alles inklusive Umgebung gemacht wäre, müsste man mit einem Gesamtbetrag von rund 4,3 Mio. Franken rechnen.

Schulsekretariat kommt unters Dach

«Wir wollen das gesamte Projekt doch 2021 sauber abschliessen können», war der Rat mehrheitlich der Meinung. Die angedachte Verschiebung der Sanierung der Dachgeschosswohnung im alten Schulhaus auf den Budgetweg 2021 würde das Vorhaben unübersichtlich in die Länge ziehen. Mit sechs zu eins billigte der Gemeinderat den nötigen Nachtragskredit im Umfang von rund 46'000 Franken. Damit soll die dann bereits isolierte Wohnung als Schulsekretariat mit Besprechungs- und Sitzungszimmern umgebaut werden. «Das Gesamtpaket ist eine Investition in unser Dorf und die Zukunft unserer Kinder», hiess es. Rein rechnerisch kämen die Arbeiten ohne Unterbrechung günstiger als immer wieder nur stückweise. Das werde auch der Steuerzahler verstehen. (gku)

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