Riedholz
Doch noch Weihnachtsfeeling für die Region? Auf dem Attisholz-Areal ist ein Weihnachtsmarkt geplant

Urs Unterlerchner und Harri Kunz spannen zusammen und organisieren einen Weihnachtsmarkt auf dem Attisholz-Areal. Voraussetzung ist allerdings, dass sie vom Kanton die Bewilligung zur Durchführung erhalten.

Rahel Meier
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Wenn es nach den Organisatoren geht, soll ein grosser Weihnachtsbaum, wie auf diesem Bild aus der Stadt Olten, das Attisholzareal schmücken.

Wenn es nach den Organisatoren geht, soll ein grosser Weihnachtsbaum, wie auf diesem Bild aus der Stadt Olten, das Attisholzareal schmücken.

Bruno Kissling

«Während der Heso war bereits gerüchtehalber zu hören, dass der Solothurner Weihnachtsmarkt abgesagt wird», so Urs Unterlerchner. In der Zwischenzeit ist klar: Der Chlausemäret in Solothurn, der Weihnachtsmarkt in Solothurn und der Weihnachtsmarkt in Grenchen, sind alle abgesagt.

«Ich wurde von diversen Leuten angesprochen»,

so Unterlerchner weiter. Viele verstanden laut ihm nicht, dass die Heso durchgeführt werden konnte, ein Weihnachtsmarkt aber nicht.

Grobkonzept steht bereits, Feinarbeit folgt

Nachdem klar war, dass es in Solothurn tatsächlich keinen Markt geben wird, suchte Urs Unterlerchner nach einem Ort, an dem ein Anlass mit der 3G-Formel möglich wäre. Fündig wurde er im Gespräch mit Harri Kunz auf dem Attisholz-Areal. Die Halter AG, der das Gelände gehört, habe schnell und unkompliziert zugestimmt.

«Und so sind wir blauäugig und voller Übermut in die Organisation reingesprungen»,

schmunzelt Unterlerchner. Tatsächlich hatten Unterlerchner und Kunz nur gerade zwei Tage Zeit, um das Grobkonzept zu diskutieren und die ersten Ideen zu wälzen. «Für uns ist klar, dass wir dem Publikum eine zauberhafte und weihnachtliche Atmosphäre bieten wollen. Auf dem Markt möchten wir qualitativ gute Stände mit vielen Anbietern aus der Region.»

Beziehungsnetz nützt bei der Organisation

Das Beziehungsnetz, das die beiden haben, kommt ihnen bei der Organisation zugute. Zudem seien die Veranstalter der Märkte die abgesagt wurden bereit, mitzuhelfen. «Das ist sicher eine Folge der Coronapandemie. Es denkt nicht mehr jeder nur für sich. In der Eventbranche hilft man sich wo immer möglich.»

Unterlerchner freut sich auf das Attisholz-Areal.

«Hier können wir etwas Schönes realisieren, mit Beleuchtung und einem grossen Baum.»

Der Weihnachtsmarkt soll mit 3G-Konzept in der Kiesofenhalle stattfinden. Damit sind die Standbetreiber geschützt vor der Witterung. Es soll aber auch einen Aussenbereich geben, den man ohne Zertifikat besuchen kann und zudem ein Rahmenprogramm.

Bewilligung für Grossveranstaltung

Nach der Heso hat Unterlerchner Erfahrung mit der Durchführung eines Grossanlasses. «Wir brauchen natürlich eine Bewilligung für den Weihnachtsmarkt. Sicherheitshalber werden wir eine für eine Grossveranstaltung einholen. Wir stehen mit dem Kanton und der Gemeinde in Kontakt.» Bei der Heso habe das Schutzkonzept bestens funktioniert und man wolle dies auch im Attisholz-Areal so handhaben.

«Noch ist alles im Fluss», meint Unterlerchner. Die grösste Herausforderung sei zurzeit, genügend Holzhüttli für die Marktstände aufzutreiben. Sobald als möglich werde eine spezielle Homepage aufgeschaltet. «Wir haben jetzt noch sieben Wochen Zeit um das alles hinzukriegen.»

Weihnachtsmarkt auf dem Attisholz-Areal, 1. bis 5. Dezember, Markt von 14 bis 21 Uhr, Food-, Bar- und Konzertbetrieb bis 0.30 Uhr.

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