Langendorf
Die provisorische Tempo-30-Zone bleibt länger als geplant

In Langendorf wird in diesem Jahr Tempo 30 flächendeckend zum Thema. Gegner stören sich aber jetzt schon über eine provisorische Tempo-30-Massnahme.

Urs Byland
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Temporär Tempo 30 auf der Schulhausstrasse in Langendorf.

Temporär Tempo 30 auf der Schulhausstrasse in Langendorf.

Urs Byland

Längere Zeit galt Tempo 30 auf einigen Strassen im Schulhausquartier von Langendorf. Die Tempobeschränkung galt temporär so lange bis die Arbeiten des Schulraumprojekts abgeschlossen sind. Nachdem das neue Schulhaus stand und die Doppelturnhalle gebaut war, wurde auf der Heimlisbergstrasse die Tempo-30-Massnahme aufgehoben werden. Nicht aber auf der Schulhausstrasse.

Das stört Anwohner. Sie wollen, dass die temporäre Massnahme Tempo 30 überall im Quartier wieder aufgehoben wird. Gemeindepräsident Hans-Peter Berger beruhigt aber: «Die Heimlisbergstrasse wurde wegen dem Werkverkehr für den Bau des Schulhauses und der Doppelturnhalle genutzt. Dort konnten wir bereits wieder Tempo 30 aufheben.» Ebenso das temporär eingeführte Parkverbot auf dieser Strasse.

Auf der Schulhausstrasse bleibe aber vorläufig Tempo 30. «Wir sind in der dritten Etappe der Schulraumprojekts. Die alte Turnhalle wird saniert. Der Werkverkehr wird über die Schulhausstrasse abgewickelt, deswegen können wir Tempo 30 auf dieser noch nicht aufheben.»

Die dritte Etappe dauert noch bis Mitte 2022. Die temporären Massnahmen seien publiziert worden und galten bis Ende 2021. «Mit der Bedingung, dass die Sanierung bis dahin abgeschlossen ist. Das ist noch nicht der Fall", ergänzt der Gemeindepräsident.

Tempo 30 bleibt in Langendorf ein Thema

Die temporäre Einführung von Tempo 30 könnte aber im Quartier zu einer dauerhaften Massnahme werden. Die Gemeindeversammlung hatte im Juni 2021 einen Kredit für die Abklärung der Einführung von flächendeckend Tempo 30 in Langendorf bewilligt. Dieser Kredit, 35000 Franken, wird nun 2022 angezapft. «Ich hoffe, dass wir eine Vorlage im Sommer 2023 an die Gemeindeversammlung bringen können», sagt Hans-Peter Berger.

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