Derendingen

Kostenbeteiligung wird im Grundsatz nicht bestritten

Auch die Zentralbibliothek Solothurn bekommt Beiträge von den umliegenden Gemeinden.

Auch die Zentralbibliothek Solothurn bekommt Beiträge von den umliegenden Gemeinden.

Der Gemeinderat Derendingen liess sich über das Projekt Kostenbeteiligung an den regionalen Institutionen und Projekte im Bereich Kultur, Sport und Landwirtschaft orientieren.

Es geht dabei um den neuen Verteiler, der ausgearbeitet werden soll. Seit Jahren bezahlen viele der Repla-Gemeinden sogenannte freiwillige Beiträge an die Zentrumslasten der Stadt (Stadttheater, Zentralbibliothek, Altes Spital). In wirtschaftlich schlechten Zeiten kürzte Derendingen die Beiträge um die Hälfte, das haben auch andere Gemeinden gemacht. «Vielen unserer Gemeinderäte ist gar nicht klar, was genau wir hier jeweils mit dem Budget zahlen», meint Gemeindepräsident Kuno Tschumi. Auch die Delegierten der Regionalplanungsgruppe wurden an die Sitzung eingeladen und für die nächste Versammlung instruiert.

Die Gemeinderäte haben die Information genützt und viele Fragen gestellt. Dabei zeigte sich auch, dass die Kostenbeteiligung im Grundsatz nicht bestritten wird. Über die Höhe der Beträge war man sich aber nicht einig. Den Delegierten wurde mitgegeben, dass sie Ja sagen sollen zum Grundsatz und das Projekt damit weiterverfolgt und detailliert ausgearbeitet werden soll.

Unklar sei, so Tschumi ebenfalls, ob der neue Finanzausgleich mit dem Zentrumslastenfonds nicht eine Entlastung bringe oder die Beiträge allenfalls ganz ablöse.

Konsens beim Verteiler

Der Gemeinderat stimmte dem Restkostenteiler in Sachen Hochwasserschutz und Revitalisierung der Emme zu. Bei der ersten Version hatte die Gemeinde interveniert. Unbestritten war von Anfang an die Gewichtung und Kostenverteilung der Sanierung der Deponien. Bei den Wasserbaukosten hat man sich nun laut Kuno Tschumi gefunden. Aus den drei vom Kanton vorgeschlagenen Varianten wurde nun eine einzige gemacht. «Damit werden wir um rund 160 000 Franken entlastet», so Tschumi.

Der Kanton sei den Gemeinden zudem bei den Unterhaltskosten entgegengekommen. Die erste Variante sah einen Kostenverteiler von 60 Prozent für die Gemeinden und 40 für den Kanton vor. Nun sei es je hälftig verteilt. (rm)

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