Recherswil

Immer mehr Kinder können nur schlecht Deutsch: Neues Konzept für den DaZ-Unterricht genehmigt

Der Zusatzunterricht in Deutsch wird neu organisiert.

Der Zusatzunterricht in Deutsch wird neu organisiert.

Weil sich die Strukturen in der Kreisschule Recherswil-Obergerlafingen verändern, braucht es mehr Stunden für Kinder die nicht von Haus aus Deutsch sprechen.

An der Kreisschule Recherswil-Obergerlafingen soll ein neues Konzept für den DaZ-Unterricht (Deutsch als Zweitsprache) umgesetzt werden. Der Gemeinderat Recherswil hat das Konzept gutgeheissen. In den letzten Jahren habe sich die Bevölkerungsstruktur an der Kreisschule stark verändert. Noch vor wenigen Jahren gab es nur wenige Schülerinnen und Schüler, die Anspruch auf eine Unterstützung beim Deutsch lernen hatten. Im aktuellen Schuljahr besuchen in den Kindergärten der beiden Schulstandorte insgesamt 16 Kinder den DaZ-Unterricht.

Künftig soll der DaZ-Untericht nicht mehr in Kleinstgruppen stattfinden, sondern sich zielgerichteter nach den Bedürfnissen der Kinder in den einzelnen Schulstufen richten. Der Unterricht soll in grösseren Gruppen in einem separaten Schulzimmer stattfinden. Damit soll die Zahl der Stunden insgesamt verringert werden. Gleichzeitig würden die Kinder besser erfasst. Grundsätzlich würden die DaZ-Lektionen durch das Volksschulamt bewilligt. Der Vorstand der Schule wollte trotzdem, dass der Gemeinderat von der neuen Regelung Kenntnis nimmt.

Im Jahr 2022 soll die Gerlafingenstrasse in Recherswil saniert werden. Daher sei es unerlässlich, die bestehende Wasserleitung mit Jahrgang 1967, welche viele Wasserleitungsbrüche hat, zu ersetzen.  Gleichzeitig soll der Durchmesser der Leitung vergrössert werden. Die Baukommission stellte deshalb im Gemeinderat den Antrag einen Investitionskredit von 430'000 ins Budget aufzunehmen. Das Projekt für den Leitungsersatz wurde bereits vorgängig von einem Ingenieurbüro erarbeitet. Damit soll verhindert werden, dass wie bei den letzten Sanierungsarbeiten unschöne Nachtragskredite gestellt werden müssen. Gleichzeitig mit der Wasserleitung soll auch die Gasleitung ersetzt werden. Damit würden die Baumeisterarbeiten für die Gemeinde etwas tiefer ausfallen. Der Gemeinderat konnte dieses Vorgehen unterstützen.

Weiter hat sich der Gemeinderat dazu entschieden, die Gemeindeversammlung vom Juni zu verschieben. Ein neues Datum ist aber noch nicht bekannt.

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