Die Feuerwehr beider Gerlafingen hatte geplant, eine Herznotfallgruppe zu bilden, um schnell vor Ort eingreifen zu können, «... weil bei einem Herzinfarkt bekanntlich jede Minute zählt», wie Beat Schmied, Präsident des Feuerwehrrates, schreibt. Um dies aber dauerhaft und verlässlich zu organisieren, müssen genügend grundausgebildete Feuerwehrleute zur Verfügung stehen. Diese Bedingung allerdings würde das vorhandene Personalproblem in der Truppe verstärken, zumal keine Laien ohne entsprechende Ausbildung in der Herznotfallgruppe hätten tätig werden dürfen. Die Solothurnische Gebäudeversicherung hat dies in einer Stellungnahme zum Konzept besonders hervorgehoben. So blieb dem Gemeinderat nur, vom Verzicht auf die Gruppengründung Kenntnis zu nehmen und für die bisherige Vorbereitung zu danken.

Plätze in der KinderOase gefragt

Vor fünf Jahren startete die KinderOase als inzwischen ausgebaute Betreuung für Kinder und Jugendliche mit Kindertagesstätte (Auslastung 70 Prozent ), Tagesaufenthalt mit Hausaufgabenhilfe und Mittagstisch, die zu 80 bis über 100 Prozent belegt sind. Ein Team von neun Frauen kümmert sich in unterschiedlichen Pensen unter der Betriebsleitung von Sandra Scorza um die vielgestaltigen Aufgaben. Die Gemeinde macht dieses Angebot, zu dem die Eltern ebenso Beiträge leisten, mit einer jährlichen Unterstützung von 180 000 Franken möglich.

Die Nachfrage, die 2015 deutlich zugenommen hat, sei kaum noch in den vorhandenen Räumlichkeiten an der Wilerstrasse zu bewältigen, schreibt Präsidentin Kathrin Lanz im Jahresbericht und «träumt» von einem Haus mit Garten für die Institution. Die von Madeleine Uster geführte Jahresrechnung weist bei einem kleinen Verlust ein Vereinsvermögen von rund 51 500 Franken aus.

Der Gemeinderat würdigte das Wirken von Astrid Kohler, die 26 Jahre lang als Anzeigerkontrolleurin für den «Azeiger Bucheggberg-Wasseramt» tätig war. Sie übernahm diese Aufgabe schon von ihrem verstorbenen Ehemann Heinz, der 17 Jahre zuvor als Ansprechperson fungierte.

Verträge und Vereinbarungen

Jetzt ist es in einer Vereinbarung festgehalten, dass die Stiftung Alters- und Pflegeheim «Am Bach» das alte Hauswirtschaftsschulhaus in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen (Grundbuch NR. 1027) kaufen will. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der Kaufvertrag soll bis März 2017 beurkundet werden. Mit den Einnahmen aus diesem Verkauf finanziert die Gemeinde in kleinem Umfang das Schulprojekt «Rochade» mit, das einen Wechsel von Primar- und Oberstufe in die jeweiligen, dafür ausgebauten Schulhäuser vorsieht.