Balm bei Günsberg

Gemeinde verzeichnet einen Rückgang beim Steuerertrag

Die Gemeinde Balm bei Günsberg am Fusse der ersten Jurakette.

Die Gemeinde Balm bei Günsberg am Fusse der ersten Jurakette.

Die Rechnung von Balm bei Günsberg schliesst mit einem kleinen Aufwandüberschuss.

Die Erfolgsrechnung der Einwohnergemeinde Balm bei Günsberg schliesst mit einem Aufwandüberschuss von 6269 Franken ab. Im Budget war ein Gewinn von 1795 erwartet worden. Der Aufwandüberschuss soll dem Eigenkapital entnommen werden. Dieses beläuft sich per Ende 2019 auf 755 '242 Franken.

iese Zahlen sind dem letzten Gemeinderatsprotokoll zu entnehmen. In Balm bei Günsberg wurde die Rechnungsgemeindeversammlung verschoben an die Budgetgemeindeversammlung im Dezember.
Finanzverwalterin Annette Feller-Flury erläutert im Gemeinderat die Rechnung und grössere Abweichungen. Der Gesamtaufwand bei der allgemeinen Verwaltung fiel um 5000 Franken höher aus als budgetiert. Ein Teil der Mehrauslagen war für das Dorffest bestimmt. Des Weiteren beteiligte sich die Gemeinde mit zwei Zahlungen am Projekt «Sanierung Gschliff». Dieser Beitrag dürfte aber wieder zurückfliessen, sobald der Kantonsrat das Projekt abgesegnet hat.

Für das Mehrzweckgebäude wurden im Gebäudeunterhalt 17'370 Franken ausgegeben. Im Bereich Bildung wurden 319'830 Franken ausgegeben. Dies ist ein Drittel des Gesamtaufwandes. Der grösste Posten ist der Beitrag an die Gemeinsame Schule Unterleberberg, der knapp unter dem budgetierten Betrag lag. Bei der sozialen Sicherheit beträgt der Gesamtaufwand 167'619 Franken und weist eine geringe Überschreitung aus. Das ist der zweitgrösste Kostenverursacher des Gesamtaufwandes mit 18 Prozent.

Bei den Finanzen und Steuern gab es in der Summe keine grosse Differenz. Innerhalb des Bereiches kam es bei den Gemeindesteuern für natürliche Personen jedoch zu einer grösseren Abweichung. Budgetiert waren 580000 Franken, eingegangen sind 533'210 Franken. Bei den juristischen Personen wurde der Budgetbetrag mit 23694 Franken wenig überschritten. Bei den Sondersteuern sind mit 49803 Franken deutlich mehr als budgetiert eingegangen.

Grosse Investitionen ins Wassernetz

Die Sanierung des Reservoirs Oberbalmberg ist mit 349'749 beziffert. Die Kostenüberschreitung beträgt 49'749 Franken. Der Teilersatz Steuerung Pumpwerk Niederwil und Reservoir Balmweid ist mit einem Aufwand von 108'524 Franken ausgewiesen. Hier liegt die Kreditüberschreitung bei 22'524 Franken. Dieser Betrag entspricht dem Aufwand für den Ersatz der Eingangstüre Pumpwerk Balmberg und den Schliessplan, welcher von der Erfolgsrechnung in die Investitionsrechnung verschoben wurde. Durch die Aktivierung dieses Aufwandes wird ein Teil davon bei der Übertragung der Primäranlagen an die Gruppenwasserversorgung Unterer Leberberg rückvergütet. Beide Projekte wurden abgeschlossen. (mgt/uby)

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