Lüsslingen-Nennigkofen

Gemeinde sagt dem Biber den Kampf an

In Lüsslingen-Nennigkofen leben gleich zwei Biber. (Symbolbild)

In Lüsslingen-Nennigkofen leben gleich zwei Biber. (Symbolbild)

Die Gemeinde Lüsslingen-Nennigkofen will Arbeiten am Biberdamm durchführen und beim Mühlegarten einen Rechen einbauen. Dafür wird ein Baugesuch aufgelegt.

Gleich zwei Biber sind auf dem Gemeindegebiet von Lüsslingen-Nennigkofen aktiv. Der eine in der Eymatt, im Dorfteil Nennigkofen, der andere vis-à-vis dem Mühlegarten im Dorfteil Lüsslingen. Die Biber stauen die Bäche, und damit versanden die Drainagen, die nicht mehr richtig entwässern.

Die Gemeinde war in Kontakt mit den kantonalen Behörden und durfte versuchsweise Teile des Dammes entfernen. Nun wird aber ein Baugesuch aufgelegt. Dieses beinhaltet einerseits die nötigen Arbeiten am Biberdamm und andererseits den Einbau eines Rechens beim Mühlegarten, da es sonst Probleme mit Schwemmholz im Bach gibt. «Der Biber treibt sich auch ab und zu in den Gärten der Einwohner herum», so Gemeindepräsident Herbert Schluep. «Das scheint ein ziemlich frecher Geselle zu sein.»

Auch der Gestaltungsplan Mühlegarten war ein Thema in der letzten Sitzung. Laut Auskunft von Schluep seien sich die beiden Genossenschaften noch nicht ganz einig darüber, wie sie weiterfahren möchten. Zudem bestehe Interesse, das «Rössli» zu kaufen. «Dann könnte eh wieder alles anders werden», so Schluep. (rm)

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