Riedholz/Feldbrunnen

Für die Einheimischen gilt eine Ausnahme

Besonders viel Stoff für Diskussionen liefert das Verkehrsregime bei der Baustelle auf der Baselstrasse in Feldbrunnen.

Besonders viel Stoff für Diskussionen liefert das Verkehrsregime bei der Baustelle auf der Baselstrasse in Feldbrunnen.

Wegen der Baustelle auf der Baselstrasse in Feldbrunnen-St.Niklaus, ist diese seit dem 20.Juni nur von West nach Ost passierbar. Ausnahmeregelungen und Umsatzeinbrüche bei den benachbarten Gewerben sorgen jedoch für Unmut.

Die Baustelle in Feldbrunnen-St.Niklaus auf der Baselstrasse hat sich für die Riedhölzer zu einem Martyrium entwickelt. Seit dem 20. Juni ist die Baselstrasse in Feldbrunnen-St. Niklaus wegen Sanierungsarbeiten nur noch von West nach Ost passierbar.

Wer von Riedholz nach Solothurn fahren will, muss die Umleitung via Zuchwil nutzen. Als neuste Massnahme wird die Riedholzstrasse bis zum Ende der Bauarbeiten auf der Baselstrasse in Feldbrunnen-St.Niklaus geschlossen.

Befahren dürfen diese nur noch Velos und Mofas. Damit soll der Fluchtverkehr durch das Dorf Riedholz verhindert werden. «Aufgrund des Fluchtverkehrs sind die Schulkinder auf dem gesamten Strassennetz massiv gefährdet», begründet die Gemeinde in einem Flugblatt an die Bevölkerung. Zusätzlich dürfen die Einwohnerinnen und Einwohner von Riedholz auf Wunsch und mit Vignette stadteinwärts in Feldbrunnen die Möslistrasse befahren und so die Baustelle umfahren – wie dies auch für die Einheimischen gilt.

Das damit nicht alle zufrieden sind, zeigt die Kritik eines auswärtigen Gewerblers, der in Riedholz eine Werkstatt betreibt, aber mit seinen Gewerbefahrzeugen nicht von dieser Regelung profitieren dürfe, wie er mitteilt. Doch die Gemeindepräsidentinnen von Riedholz (Jasmine Huber) und Feldbrunnen-St. Niklaus (Anita Panzer) reagierten sofort und lösten das Problem. Auch das einheimische Gewerbe darf eine Vignette lösen.

Massive Umsatzeinbrüche

Nach wie vor bleibt aber die grundsätzliche Kritik vom Gewerbe, das in Riedholz seine Brötchen verdient und auf Kundschaft angewiesen ist. Weil der Verkehr bereits im Hinteren Riedholz umgeleitet wird, fehlt Bäckereien, Restaurants oder Detailhändlern ein Teil der Kundschaft.

Massive Umsatzeinbrüche werden beklagt. Unverständnis für das Baumanagement wird lautstark geäussert. Dabei ist noch nicht die Hälfte der Bauzeit vorbei, die bis Ende November läuft. (uby)

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