Biberist

Familien- und Mütterberatung: Die Fusion zwischen Bucheggberg und Wasseramt ist erfolgt

(Symbolbild)

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An ihrer ausserordentlichen Delegiertenversammlung im «Läbesgarte» Biberist haben die Delegierten des Verbandes Familien- und Mütterberatung Bucheggberg sowie des Zweckverbandes Familien- und Mütterberatung Wasseramt der Fusion zugestimmt. Die Zusammenlegung erfolgt per 1. Januar 2020. Die neue Organisation nennt sich Zweckverband Familien-, Mütter- und Väterberatung Bucheggberg-Wasseramt.

Durch den ersten Teil der Versammlung führten die Präsidentinnen der beiden Bezirksverbände Vreni Müller, Gerlafingen, und Nicole Stuber, Brunnenthal. Der Fusionsvertrag und die neu ausgearbeiteten Statuten wurden noch getrennt nach Verbänden diskutiert. Einstimmig haben die Delegierten die Gemeindeversammlungsbeschlüsse ihrer Gemeinden umgesetzt und der Fusion zugestimmt.

Bezirke mit politischer Vertretung im Vorstand

Im zweiten Teil der Versammlung des neuen Zweckverbands führte Tagespräsident Bernhard Jöhr, Messen, die Wahlen durch. So wurden Fredy Nussbaum, Zuchwil, als Präsident und Marlies Jeker, Biberist, als Vizepräsidentin des neuen Zweckverbands gewählt. Der Vorstand wurde für den Rest der Amtsperiode bestätigt, zusätzlich werden gemäss Statuten Daniela Häberli, Drei Höfe, sowie Nicole Stuber, Brunnenthal, den Vorstand als politische Vertreterinnen der beiden Bezirke ergänzen.

Der Tagespräsident stellte fest, dass die Mitgliedschaften sämtlicher 27 Anschlussgemeinden der beiden bisherigen Bezirksverbände auch in den neuen Zweckverband übergehen. Die neuen Statuten sehen zudem neu ein Mehrfachstimmrecht vor, paritätisch zur Einwohnerzahl einer Anschlussgemeinde. So haben Gemeinden ab 3000 Einwohnerinnen und Einwohnern zwei und Gemeinden ab 7000 Einwohnern drei Stimmrechte.

Das Angebot des neuen Zweckverbandes

Der Zweckverband stellt die beiden Angebote der Familienberatung Bucheggberg-Wasseramt mit Sitz in Solothurn und der Mütter- und Väterberatung Wasseramt und Bucheggberg im KiJuZu Zuchwil sicher. Finanziert werden die beiden kostenlosen Beratungsangebote durch Beiträge der Verbandsgemeinden.

Drei Sozialarbeiterinnen der Familienberatung suchen gemeinsam mit den Betroffenen Lösungsansätze in schwierigen Lebenssituationen. Sie bieten aber auch konkrete Sachhilfe an (Budgetberatungen etc.). Drei ausgebildete Mütterberaterinnen sowie eine Mitarbeiterin in Ausbildung beraten Eltern von Säuglingen und Kleinkindern. Sie nehmen ihre Tätigkeit sowohl an festen Standorten in den Gemeinden wahr, bieten aber auch Heim- und Telefonberatungen an. (mgt)

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