Derendingen

Einsprachen gegen Kreuzplatz-Kreisel wurden abgewiesen

Der Kreuzplatz in Derendingen wird saniert und umgebaut.

Für die Sanierung des Kreuzplatz-Kreisel in Derendingen gingen Einsprachen ein. Doch diese wurden abgewiesen. Wenn der Regierungsratsbeschluss nicht weitergezogen wird, kann mit den Arbeiten begonnen werden.

Im März wurde der kantonale Erschliessungsplan für die Sanierung und Umgestaltung des Kreuzplatzes in Derendingen aufgelegt. Drei Einsprachen wurden dagegen eingereicht. Mit zwei Einsprechern konnten sich die kantonalen Behörden einigen. Die dritte Einsprache wurde abgewiesen. Der Regierungsrat hat den Plan genehmigt.

Forderung: Durchmesser des Kreisels vergrössern

Der abgewiesene Einsprecher wollte, dass der Durchmesser des Kreisels auf dem Kreuzplatz um 5 Meter vergrössert und das Zentrum um zehn Meter nach Süd-Ost verlegt wird. Dadurch würde sich, so der Einsprecher, der Abstand zu den Gebäuden vergrössern und der Verkehrslärm durch vermindertes Abbremsen reduziert. An einer Besprechung wurde dem Einsprecher aufgezeigt, wieso seine Forderungen nicht erfüllbar sind. So müssen gemäss der VSS-Normen die Kreiselarme – damit die Ablenkung genügend gross ist – möglichst zentrisch auf den Kreiselmittelpunkt zuführen. Mit der Verschiebung ergäbe sich beim Ost-West-Verkehr die Gefahr des «Durchschusses», weil die Ablenkung ungenügend wäre. Zudem würden sich weitere Mängel bezüglich Befahrbarkeit und Sicherheit ergeben. Die Befahrbarkeit aus der Bahnhofstrasse in Richtung Solothurn wäre beispielsweise nur noch für Personenwagen gewährleistet, und der Bypass Richtung Hauptstrasse würde sich mit der Kreisfahrbahn überschneiden. Auch für die Fussgänger würde die Querung der Fahrbahnen teilweise erschwert. Die Kreiselvariante, wie vom Einsprecher vorgeschlagen wird, würde zudem 500 Quadratmeter mehr Land beanspruchen.

Die Einfahrten bleiben beidseits

Eine Partei erhob Einsprache wegen der Ein- und Ausfahrt ab den Grundstücken GB Nr. 193 und 194. Nach Verhandlungen werden – anders als ursprünglich geplant – die Ein- und Ausfahrten in die Luzernstrasse auf der Ost- und Westseite der Liegenschaft Luzernstrasse 3 weiterhin zugelassen.

Ebenfalls eine Einigung gab es mit dem Einsprecher, der die kantonale Baulinie im Einmündungsbereich des Uferweges bemängelte. Da der Uferweg von der Einwohnergemeinde Derendingen übernommen wird, entfällt die kritisierte Baulinie. (rm/rrb)

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