Lebern/Bucheggberg/Wasseramt

Diese Gemeindepräsidenten sind in stiller Wahl gewählt

In vielen Gemeinden in Lebern, Bucheggberg und Wasseramt wurde der Gemeindepräsident ohne Urnengang gewählt.

In vielen Gemeinden in Lebern, Bucheggberg und Wasseramt wurde der Gemeindepräsident ohne Urnengang gewählt.

Das sind die Gemeindepräsidenten aus den Bezirken Lebern, Bucheggberg und Wasseramt, die schon still gewählt wurden.

In Balm bei Günsberg bleibt Pascale von Roll (SP, bisher) Gemeindepräsidentin, als Vizegemeindepräsident wurde Sascha Valli still gewählt. Von Roll wurde 2013 in den Gemeinderat und auch gleich als Gemeindepräsidentin gewählt. Sie betreut das Ressort Finanzen, Recht und Öffentliche Sicherheit. Sie freut sich, dass sie die nächsten vier Jahre mit dem gleichen Team wie in der vergangenen Legislatur weiterarbeiten darf. Pascale von Roll ist 35 Jahre alt, verheiratet und Mutter zweier Kinder. Sie ist Juristin und als stellvertretende Staatsschreiberin tätig. Daneben hilft sie im Landwirtschaftsbetrieb mit, der im Nebenerwerb geführt wird. Weiter ist Pascale von Roll Vorstandsmitglied in der Spitex Aare-Nord.

In der Einwohnergemeinde Bolken ist Jeannette Baumgartner (SP) still für eine zweite Amtsperiode als Gemeindepräsidentin gewählt worden.

Baumgartner ist seit 8 Jahren im Gemeinderat, wovon eben 4 Jahre als Gemeindepräsidentin.

Sie kann mit einem praktisch unveränderten Gemeinderat in die nächste Legislatur starten.

In Etziken packt Bruno Meyer (FDP, bisher) seine sechste Legislatur als Gemeindepräsident an. Vorher war der heute 66-Jährige schon acht Jahre lang Gemeinderat. Meyer engagiert sich in der Geschäftsleitung und damit auch im Vorstand der Repla Espace Solothurn und ist Präsident der Zivilschutzorganisation Wasseramt Ost. Meyer möchte die Legislatur nicht mehr zu Ende führen, sondern eine Nachfolge einarbeiten und so den Übergang für Etziken sicherstellen. Denn ihm ist es ein Anliegen, dass kleine Gemeinden weiterhin selbstständig bleiben können. «Zusammenarbeit vor Zusammenschluss», lautet sein Credo.

Keine Überraschung in Flumenthal. Christoph Heiniger (FDP) ist der einzige Kandidat für das Amt des Gemeindepräsidenten und damit für eine weitere Legislatur still gewählt. Der 45-jährige, verheiratete Unternehmer und eidg. dipl. Elektro-Installateur hat die MNH-Energiefabrik AG in Muri bei Bern mitgegründet. Seit 16 Jahren politisiert er im Gemeinderat und seit acht Jahren ist er Gemeindepräsident. Der «angefressene» Hornusser (mehrfacher Meister mit Bern-Beundenfeld) freut sich auf die neue Legislatur. «Wir haben eine gute Zusammenarbeit im Gemeinderat und mit den Kommissionen», so Heiniger.

Auch in Kammersrohr kommt es zu stillen Wahlen.

Ueli Emch, der das Gemeindepräsidium nach dem plötzlichen Ableben seines Vorgängers mitten in der Legislatur übernommen hat, bleibt Gemeindepräsident.

Als Vizegemeindepräsident wird Urs Böhlen gewählt.

Lüterswil hat neu eine Gemeindepräsidentin in der Person von Silvia Stöckli-Andres. Sie ist die bisherige Vizegemeindepräsidentin (seit 2008) und damit die logische Nachfolgerin von Kurt Burkhalter. Silvia Stöckli ist 52-jährig, verheiratet und Mutter von vier Kindern. Sie ist seit 1997 Gemeinderätin und betreut das Ressort Soziales/Sicherheit/Anlagen. Stöckli gehört seit 2016 der SVP an und ist Mitglied im Vorstand der Samariterverbandes des Kantons Solothurn.

Beat Muralt (FDP, bisher) ist als Gemeindepräsident still gewählt und nimmt in Obergerlafingen die vierte Legislatur in Angriff. Muralt ist 55-jährig, in Kriegstetten aufgewachsen, verheiratet und arbeitet als Jurist in seiner eigenen Kanzlei. Seit 2001 ist Beat Muralt in der Gemeinde tätig, zuerst als Präsident der Primar-Schulkommission, seit 2003 zugleich als Präsident der Kreisoberstufe Gerlafingen. Gleichzeitig erfolgte auch die stille Wahl des Friedensrichters. Gewählt ist der einzige Kandidat Daniel Friedli mit Jahrgang 1971. Der Fachmann Justizvollzug ist parteiungebunden.

Hardy Jäggi (SP) wurde in Recherswil als Gemeindepräsident bestätigt und still gewählt. Jäggi ist seit 2005 im Gemeinderat und seit 2009 Gemeindepräsident. Seit 2012 ist er Vizepräsident der SP Kanton Solothurn und seit 2013 sitzt er auch im Kantonsrat. Weiter setzt er sich seit 2009 im Vorstand für das Alte Spital (Solothurn) ein, seit 2013 als Präsident der Spitex Wasseramt, seit 2014 als Vizepräsident Spitex Verband Kanton Solothurn, seit 2016 als Vorstandsmitglied in der Repla Espace Solothurn und seit kurzem ist er Präsident der Perspektive Solothurn-Grenchen. Jäggi meint zu seiner Wiederwahl: «Ich werde mich mit gleich viel Elan und Freude wie bisher für die Gemeinde und die Bevölkerung einsetzen, wenn mir die nötigen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.» Gleichzeitig erfolgte die stille Wahl der Friedensrichterin. Stefanie Humm war die einzige Kandidatin.

In Rüttenen darf Gilbert Studer (FDP, bisher) einige der Projekte, die in der letzten Amtsperiode aufgegleist wurden noch zum Abschluss bringen. Er wurde als Gemeindepräsident still wiedergewählt. Studer ist 51-jährig, verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder. Als Malermeister hat er eine eigene Firma mit mehreren Angestellten. Studer war von 1997 bis 2001 Ersatzgemeinderat; von 1997 bis 2011 Präsident der Vormundschafts und Sozialhilfekommission, von 2006 bis 2013 war er Gemeinderat und seit 2013 ist er Gemeindepräsident. Gilbert Studer erzielte bei den Gemeinderatswahlen das beste Ergebnis aller Kandidatinnen und Kandidaten und ist überzeugt, dass er mit seiner erneuten Kandidatur dem Wählerwillen entspricht.

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