Andreas Sägesser, Oliver Baer und Simon Heiniger von der Firma Muribaer mit Hauptsitz in Büron durften keinen Fehler machen. Am Donnerstag transportierten sie die restaurierten Zifferblätter, die ursprünglich von ihrer Firma stammen, und die neu vergoldeten Ziffern und Zeiger von der Zweigstelle Sumiswald nach Oberdorf. Mit dem Lift wurden die Teile am Turm hochgefahren und oben deponiert. Aufpassen wie die Häftlimacher mussten sie, dass kein Teil vom Turm herunterfällt.

Die sechs halbmondförmigen Teile der Zifferblätter, die wieder in Florentiner Rot und Schwarz leuchten, wurden platziert und in Millimeterarbeit mit einem kleinen Abstand zur Wand angebracht. «Sie müssen hinterlüftet sein, damit das Mauerwerk keinen Schaden nimmt», erklärt Oliver Baer. Dann schraubten Sägesser und Heiniger die Lettern und die Verzierungen wieder an die Zifferblätter.

Die Ziffern und Zeiger erhielten eine gelbe Grundierung. Darauf wurden insgesamt nur einige Gramm Blattgold aufgetragen, wie Sägesser erläuterte. Am Freitag folgte die Montage der Zeiger und einiger Teile des Uhrwerks. Die neue Vergoldung glänzte weitherum in der Morgensonne.

Simon Heiniger von der Muribaer AG erklärt seine Arbeit am Turmkreuz in Oberdorf

Simon Heiniger von der Muribaer AG erklärt seine Arbeit am Turmkreuz in Oberdorf

Bilder von den Bauarbeiten: