Jugendarbeit

Die vierte Ausgabe der «Aktion 72 Stunden» steht ganz unter dem Motto Nachhaltigkeit

Das Projekt der Jubla Fantasia Kriegstetten heisst «Super suber». Unter diesem Titel wollen 35 Teilnehmende im Alter zwischen sechs und 20 Jahren Abfall auf dem Schulhausgelände, auf Spielplätzen und im Wald einsammeln.

Das Projekt der Jubla Fantasia Kriegstetten heisst «Super suber». Unter diesem Titel wollen 35 Teilnehmende im Alter zwischen sechs und 20 Jahren Abfall auf dem Schulhausgelände, auf Spielplätzen und im Wald einsammeln.

Aktion 72 Stunden mit fünf gemeinnützigen Projekten von Jugendorganisationen und vielen Teilnehmenden aus der Region.

Zum vierten Mal wird die Aktion 72 Stunden durchgeführt. Von heute bis Sonntag setzen Jugendgruppen in der ganzen Schweiz gemeinnützige Projekte um. Insgesamt beteiligen sich 20'000 Kinder und Jugendliche, die 350 Projekte angemeldet haben. Fünf dieser Projekte werden im Leberberg und im Wasseramt durchgeführt.

Nach der letzten Aktion 72 Stunden im Jahr 2015 zeigte sich, dass sich die Beteiligten Projekte wünschen, die einen anhaltenden Nutzen haben. Zusätzlich wurde ein thematischer Rahmen für die Projekte ausgesucht, nämlich die Agenda 2030 und ihre 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung. Das Thema der Agenda 2030 stelle die Aktion 72 Stunden in den breiteren Kontext der globalen nachhaltigen Entwicklung.

Ebenfalls neu ist der Zeitpunkt, in dem die Aktion durchgeführt wird. Bisher war es immer der Herbst, dieses Mal ist es der Winter. Der Vorteil? Der Winter soll die Teilnehmenden von den ausgetretenen Pfaden wegbringen, um neuen Ideen zum Erfolg verhelfen.

Jugendarbeit ref. Kirchgemeinde Wasseramt/Jubla Fantasia Kriegstetten

«Super suber». Unter diesem Titel wollen 35 Teilnehmende im Alter zwischen sechs und 20 Jahren Abfall auf dem Schulhausgelände, auf Spielplätzen und im Wald einsammeln. Mittels Plakaten soll eine Werbeaktion zum Thema «Littering» umgesetzt werden. Als Abschluss ist ein Food-Waste-Buffet geplant, bei dem Essen aufgetischt wird, das die Teilnehmenden selbst zusammentragen werden.

Mit der Aktion sollen die Nachhaltigkeitsziele 3 (Gesundheit und Wohlergehen), 11 (nachhaltige Städte und Gemeinden), 12 (verantwortungsvoller Konsum und Produktion) und 13 (Massnahmen zum Klimaschutz) umgesetzt werden.

Cjllo – Jungwacht Blauring Langendorf, Lommiswil und Oberdorf

25 Teilnehmende wollen Ausstiegshilfen für Amphibien bauen und diese in spezielle Schächte einbauen. So können sich Amphibien, welche versehentlich in einen Schacht gefallen sind, retten, indem sie wieder aus dem Schacht klettern. Die Gruppe übernachtet zudem gemeinsam im Luftschutzkeller der Schule.
Cjllo verfolgt das Nachhaltigkeitsziel 15 (Leben an Land).

Pfadi Gerlafingen-Biberist

Unter dem Motto «Charity Essen» soll ein Essen organisiert werden, dessen Erlös an Ärzte ohne Grenzen geht. Leiter und Kinder der Pfadi machen gemeinsam Werbung für den Anlass, und es wird ein geeignetes Lokal gesucht. Es soll direkt vor Ort gekocht werden, und die Gäste sollen ein gemütliches Ambiente geniessen. Es werden zudem niedrige Preise geboten, damit sich auch Personen mit einem geringen Einkommen ein Essen auswärts leisten können.

Verfolgt werden dabei die Nachhaltigkeitsziele 1 (keine Armut), 2 (kein Hunger) und 3 (Gesundheit und Wohlergehen).

Cevi Jungschar der Gemeinde Zuchwil

25 Kinder und Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren wollen sich mit einem Racletteessen, bei dem Spenden gesammelt werden, für die Gletscherinitiative einsetzen. Zuchwilerinnen und Zuchwiler sollen beim gemeinsamen Essen gemütlich zusammensitzen und andere Menschen kennen lernen können. Die Jungschar will den Anlass zudem dazu nützen, für sich selbst Werbung zu machen und Geld für die Rettung der Gletscher zu sammeln. Regionale Käsereien, Bauernhöfe und Läden sollen Lebensmittel spenden, die sie nicht mehr verkaufen dürfen, und auch Kartoffeln, die im Handel nicht gefragt sind, weil sie zu gross oder zu klein sind. Die Kinder und Jugendlichen wollen damit auch vermeiden, dass Lebensmittel fortgeworfen werden.

Als Nachhaltigkeitsziele gibt die Cevi Zuchwil 2 (kein Hunger), 12 (verantwortungsvoller Konsum und Produktion), 13 (Massnahmen zum Klimaschutz und 17 (Partnerschaften zur Erreichung der Ziele) an.

Jugendarbeit Unterleberberg (Jaul)

Rund 50 Kinder und Jugendliche zwischen sieben und 25 Jahren wollen den Unterleberberg am Sonntag mit selbst gebackenen Züpfen beliefern. Das gesammelte Geld wird für einen guten Zweck gespendet. Die Beteiligten machen gemeinsam ab, wofür sie spenden wollen. Dabei beziehen sie sich auf die Ziele der Agenda 2030. Zutaten und Material zum Backen der Züpfen werden selbst zusammengesucht und auch aus Spenden zugekauft. Mit einem selbst kreierten Flyer soll für die Aktion geworben werden.

Im Vordergrund stehen für Jaul die Nachhaltigkeitsziele 2 (kein Hunger), 12 verantwortungsvoller Konsum und Produktion) und 17 (Partnerschaften zur Erreichung der Ziele).

Aus dem Kanton Solothurn machen weiter mit:
Pfadi St. Urs/Pfadi Stadt Solothurn, Jubla Härkingen, Pfadi Olten, Jubla Trimbach, Pfadi Phoenix-Niederamt.

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