Langendorf 

Die Rechnung 2019 endete in einer Punktlandung

Innerhalb der Erfolgsrechnung gibt es jedoch grössere Differenzen.

Innerhalb der Erfolgsrechnung gibt es jedoch grössere Differenzen.

Bei einem Gesamtaufwand von 20,5 Mio. Franken entspricht die Rechnung der Gemeinde Langendorf mit einer Abweichung von 18'000 Franken fast einer Punktlandung gegenüber dem Budget.

Innerhalb der Erfolgsrechnung gebe es jedoch grössere Differenzen, so Gemeindepräsident Hans-Peter Berger. Weniger Aufwand gab es beim Personal (-118'000). Beim Sach- und Betriebsaufwand konnten Einsparungen gemacht werden, weil die Kredite nicht voll ausgeschöpft wurden. Dies macht einen Betrag von 293'000 Franken aus. Hingegen sind die Beiträge an die Sonderschulen (+81000), und der Anteil an Ergänzungsleistungen (+37'000) höher als erwartet. Für die Rückerstattung der Spitex-Wegkostenpauschale wurden 96'500 Franken zurückgestellt. Der Steuerertrag fiel geringer aus als budgetiert (-200'000). Vom Ertragsüberschuss von 656'844 Franken werden 600'000 Franken zur Bildung von Vorfinanzierungen verwendet.

Die Investitionsrechnung ist geprägt vom Generationenprojekt Schulhauserweiterung. Knapp 4 Mio. Franken wurden netto investiert. Die gesamte Rahmenkreditsumme von 17 Mio. Franken wurde bereits im 2018 budgetiert. Die Umsetzung des Projekts wird sich über vier Jahre erstrecken. Andere geplante Investitionen konnten nicht realisiert werden. Einerseits weil personelle Ressourcen im Schulhausprojekt gebunden waren. Andererseits nahmen gewisse Planungen mehr Zeit in Anspruch als erwartet. Auch wenn das Rechnungsergebnis positiv ausgefallen ist, beantragte die Finanzkommission beim Gemeinderat eine Reduktion der Ausgaben um sechs Prozent für das Budget 2021. Die Kosten für soziale Sicherheit und Gesundheit nähmen jährlich zu, begründete Rolf Truninger von der Fiko die Forderung.

Subventionen an den Schülerhort nochmals prüfen

Mit Unverständnis nahm Verena Roth von der Kinderkrippe Sunneschyn zur Kenntnis, dass sie der Gemeinde die Subventionen für den Schülerhort für zwei Monate zurückerstatten müsse. Der Schülerhort wurde zwar wegen der Coronakrise geschlossen, rund die Hälfte der Kinder vom Hort würden jedoch in der Kinderkrippe betreut und dies mit einem Mehraufwand an Personal. Der Rat habe diesen Entschluss nach bestem Wissen und Gewissen gefasst, erklärte Hans-Peter Berger. Er habe nicht realisiert, dass es sich bei Hort und Krippe um verschiedene Kostenstellen handelt. Grundsätzlich sei er dafür, den Entschluss für die Rückerstattung der Subventionen noch einmal neu zu beurteilen. (msg)

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