Subingen

Der Kontiki-Spielplatz soll ein Ort der Begegnungen werden

Die Musik der Gugge Oeschschränzer liess einige fröhlich tanzen.

Die Musik der Gugge Oeschschränzer liess einige fröhlich tanzen.

Am Samstagnachmittag wurde die Einweihung des Kontiki-Spielplatzes gefeiert. Dabei wurde symbolisch das Band durchschnitten und ein Parcours durchgeführt.

«Begegnungen bringen Wachstum und bereichern», erklärte Hans Ruedi Ingold, Gemeindepräsident von Subingen und Stiftungsratspräsident des Wohnheims Kontiki, in seiner Ansprache.

Die Bewohner des Kontiki, das Team und geladene Gäste feierten am Samstagnachmittag gemeinsam die Eröffnung des Spielplatzes. «‹Freude herrscht!›, wie Adolf Ogi zu sagen pflegt. Das ganze Projekt ging reibungslos und erfolgreich über die Bühne», freut sich Ingold. «Kontiki» bedeutet übrigens nicht nur «unser Heim», es ist auch der Name des Sonnengottes der Inka; dass dieser gut gesinnt war, sah man am schönen Frühlingswetter. Ein Dank gebühre allen Beteiligten, die die Planung und Durchführung des Spielplatzes ermöglichten und die Einweihungsveranstaltung organisierten, so Ingold. Der Anlass wurde durch Trommel- und Blasmusikklänge der Gugge Oeschschränzer Subige begleitet, wozu ein paar begeisterte Heimbewohner tanzten.

Feierlich wurde das Band beim dritten Gongschlag durchgeschnitten, zeitgleich liessen alle Anwesenden die Ballone in die Luft steigen, symbolisch ganz im Zeichen von Reinhard Meys «über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein». Danach ging es daran, die einzelnen Spielplatzgeräte auszuprobieren und an den Wettbewerben teilzunehmen. Für geladene Gäste wurde ausserdem ein Apéro serviert.

Bei einem Wettbewerb ging es darum, sich die Stempel bei den verschiedenen Posten abzuholen. Dafür musste man unter anderem ein Penaltyschiessen im Fussball und Basketball absolvieren und den Getränkestand aufsuchen. Wer sein «Chärtli» gefüllt hatte, wurde mit einer Medaille gekürt und konnte sich einen Teller Pasta ergattern.

Neuer Heimleiter ab September

Zusammen die Rutsche hinuntersausen, mit der Schaukel hin und her wiegen, Fussball, Basketball und Boccia spielen und den Garten bepflanzen. Der Spielplatz soll ein Begegnungsort sein, ein Ort, bei dem die Inklusion der Menschen mit Handicap gefördert wird. Darüber sprach Oscar Schmid in seiner Ansprache, der im September das Amt des Heimleiters übernehmen wird. Dann wird er die stellvertretende Heimleiterin Karin Gmür ablösen, die im Januar einsprang.

Der Standort des Spielplatzes entpuppte sich bereits als ideal. Er ist seit ein paar Wochen in Betrieb, und in dieser Zeit kamen schon viele Kinder, Jugendliche und Mütter vorbei, sodass es zu einem regen Austausch mit den Heimbewohnern kam.

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