Sanierung

Das Schulhausprojekt in Feldbrunnen-St.Niklaus schreitet voran

Das Schulhaus soll einen Anbau erhalten.

Das Schulhaus soll einen Anbau erhalten.

Der Gemeinderat von Feldbrunnen-St.Niklaus setzt für den 9. November eine ausserordentliche Gemeindeversammlung an.

Ungefähr 2,5 Mio. Franken soll der Anbau und die Sanierung des Schulhauses und der Turnhalle in Feldbrunnen kosten. Dies geht aus dem ersten Kostenvoranschlag hervor, den die Architekten von Aarplan dem Gemeinderat von Feldbrunnen-St.Niklaus vorgelegt haben. Honorare und Reserven sind in diesem Betrag bereits enthalten. Bereits vorfinanziert sind die neue Heizung im Schulhaus und der Planungskredit.

Gemeinderat will jetzt vorwärts machen

Die Finanzkommission wird nun in einem nächsten Schritt analysieren, ob es finanztechnisch verkraftbar ist, Anbau und Sanierung für Schulhaus und Turnhalle gleichzeitig zu realisieren, da kostengünstiger, oder ob über zwei oder mehrere Jahre etappiert werden muss. Der Gemeinderat ist jedoch grundsätzlich der Meinung, dass es nun mit dem Schulhausprojekt vorwärts gehen kann und bald mit den Ausschreibungen begonnen werden soll. Daher hat der Gemeinderat auf Montag, 9. November, eine ausserordentliche Gemeindeversammlung einberufen. Bei dieser wird der Gemeinderat den Einwohnerinnen und Einwohner die Pläne und Massnahmen vorlegen und erläutern. Zudem wird der Baukredit zur Genehmigung vorgelegt. Die Budgetgemeindeversammlung findet dann am 7. Dezember statt.

Für Diskussionen sorgte gemäss Gemeindepräsidentin Anita Panzer die Leistungsvereinbarung mit der Repla zur Kostenbeteiligung der Regionsgemeinden an regionalen Aufgaben. Etwa an Institutionen wie dem Stadttheater, das Alte Spital, das Naturmuseum oder die Zentralbibliothek. Der Gemeinderat hat sich in seiner Sitzung von dieser Woche letztendlich trotz der intensiven Debatte einstimmig für die Unterzeichnung der Leistungsvereinbarung ausgesprochen. Mit einer Zweidrittelmehrheit für eine vierjährige Laufzeit, damit die Institutionen eine gewisse Planungssicherheit haben. Dies gemäss Panzer trotz der hohen Abgaben von knapp 1,5 Mio. Franken in den innerkantonalen Finanzausgleich, welcher auch einen Teil der Zentrumslasten Solothurns abdeckt. «Wir sind eingebettet in eine Region, von deren Attraktivität wir als Gemeinde profitieren», so Anita Panzer, Gemeindepräsidentin von Feldbrunnen-St.Niklaus. «Gerade diejenigen Institutionen, welche wir mit der Leistungsvereinbarung unterstützen, tragen wesentlich zu unserer Standortattraktivität bei.» Es sei daher richtig, führt Panzer weiter aus, dass sich die Gemeinde mit einem jährlichen Beitrag von 30'280 Franken daran beteilige. (fvo/mgt)

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