Die letzte Information der Einwohnerinnen und Einwohner von Balm bei Günsberg und von Günsberg zum Flüchtlingsheim auf dem Balmberg ist auf Mitte Februar datiert. Auf ihren Internetseiten informierten die Gemeinden zum Stand der Dinge.

Demnach seien saisonbedingt die Asylgesuchszahlen und damit die Zuweisungen durch den Bund an den Kanton gegenüber der Situation im Spätherbst 2015 rückläufig.

Sie würden sich aber immer noch auf einem hohen Niveau bewegen; im Januar 2016 wurden im Kanton Solothurn zusätzlich 130 Personen aufgenommen. Gegenüber dem Vorjahreswert entspricht dies noch beinahe einer Verdreifachung.

«Nur beschränkt mitreden»

Mitte Februar sind im Kurhaus 65 Personen untergebracht. Gemessen an der Kapazität von 76 Personen entspricht dieser einer Belegung von 86 Prozent. Die Arbeiten in den Zimmern im 1. Stock sind soweit fortgeschritten, dass sie bis 11. März abgeschlossen sein sollten und von den Brandschutzexperten abgenommen werden können.

Nach der Abnahme können die Zimmer in Betreib genommen werden. In erster Linie werden damit die heutigen Schlafsäle im Zwischenparterre entlastet. Gleichzeitig werden die Arbeiten an den Zimmern im 2. Stock aufgenommen.

Günsbergs Gemeindepräsident Thomas Jenni berichtet, dass die Begleitgruppe zum Flüchtlingszentrum regelmässig tagt. Ein nächstes Treffen ist für den 9. März angesagt. «Wir können beschränkt mitreden, werden als Gesprächspartner aber wahrgenommen.» Ansonsten sei nichts aussergewöhnliches zu berichten. «Wir werden aber sicher Ende März am vom Kanton organisierten Asylgipfel teilnehmen.»

Seniorenkommission eingesetzt

Initiativ zeigt sich eine Gruppe aus der Bevölkerung Günsbergs. Diese Gruppe will einen Verein gründen, welcher bei passendem Wetter im Winter eine Eisfläche auf dem Schulhausplatz unterhält. Die Gruppe wolle hören, wie sich der Gemeinderat zum Anliegen verhält. «Der Gemeinderat unterstützt das Anliegen», erklärt Thomas Jenni.

Gewählt und vereidigt hat der Gemeinderat zudem die Mitglieder der Seniorenkommission.

Damit werde die bereits bestehende Gruppe von vier Frauen, wie von der Gemeindeversammlung bestimmt, in die Gemeindeordnung eingebettet, erklärt der Gemeindepräsident. Mit dabei ist Gemeinderat Philipp Eng. Diese Einbettung erleichtere eine Nachfolgeregelung. Die Seniorenkommission organisiert verschiedene Aktivitäten unter anderem die Seniorenreise.