Die Elektrizitäts- und Wasserversorgung Derendingen (EWD) hat ein gutes Geschäftsjahr hinter sich. Der Gemeinderat nahm den Geschäftsbericht zur Kenntnis, in dem ein Jahresgewinn von 724'366 Franken ausgewiesen wird. Die Einwohnergemeinde hat von der EWD Abgeltungen in der Höhe von total 280'000 Franken erhalten.

Die EWD arbeitet in vier Geschäftsbereichen. Der Geschäftsbereich Dienstleistungen erreichte 2018 einen Umsatz von 394'290 Franken. Im Bereich Stromnetz und Stromvertrieb waren es 5,33 Mio. Franken. 1,44 Mio. Franken erreichte der Bereich Wasser. Der Geschäftsbereich Kommunikation weist einen Umsatz von 279'786 Franken auf. 2018 wurden insgesamt 2,53 Mio. Franken investiert. Rund die Hälfte davon ging in den Bereich Wasser. Im vergangenen Jahr konnte die EWD den Strompreis um durchschnittlich 1,2 Rp./kWh oder 7,7 Prozent senken. Noch nicht befriedigend ist der Ökostromverkauf, obwohl dieser um 42,4 Prozent gesteigert wurde. Es wurden 2,018'845 kWh «Däredinger Sunnestrom» produziert. Verkauft wurde aber nur 386'589 KWh. Leicht gesunken ist der Wasserverbrauch in Derendingen von 423'273 Kubikmeter auf 422'287 Kubikmeter. Der durchschnittliche Verbrauch liegt bei 177 Liter. Dafür hat der Zweckverband Wasser äusseres Wasseramt mehr Wasser eingekauft: Total waren es 1,103 Kubikmeter Wasser.

Gemeindepräsident Kuno Tschumi äusserte sich erfreut über die Entwicklung der EWD. Diese sei finanziell auf einem guten Stand, habe ihre Effizienz gesteigert und arbeite vorbildlich mit der Gemeinde, der GAW und der AEK zusammen.

Vorsorgen, wenn es um die Zähne geht

Der Gemeinderat hat weiter das neue Schulzahnpflege-Reglement genehmigt. Damit wird der neue Zahnarzttarif angepasst und das Reglement wird an erneuerte kantonale Vorgaben angepasst. Zusätzlich hat Derendingen auch die Zahnprophylaxe professionalisiert und in diesem Zusammenhang die Verträge mit den Schulzahnärzten angepasst. Es geht darum, dass die Kinder von der Fachperson für die Zahnprophylaxe zur Routineuntersuchung begleitet werden. Dies sei vor allem bei Flüchtlingskindern wichtig, da diese sehr häufig die Mundhygiene vernachlässigen würden und man versuche teure Behandlungen durch Vorsorge zu verhindern.