Bildungsbürokratie?
Hände weg vom Blumenhaus: Die SVP Bucheggberg-Wasseramt will sich für die Institution einsetzen

Kantonsrat Rémy Wyssmann versteht nicht, wieso dem Blumenhaus Buchegg die Sonderschulung entzogen werden soll. Damit werde die Existenz einer in der Region verankerten Institution fahrlässig aufs Spiel gesetzt.

Urs Byland
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Rémy Wyssmann ist bekannt dafür, sich mit Vehemenz für eine Sache einzusetzen, wenn er das als nötig befindet.

Rémy Wyssmann ist bekannt dafür, sich mit Vehemenz für eine Sache einzusetzen, wenn er das als nötig befindet.

Bruno Kissling

Dem Blumenhaus Buchegg soll der ganze Bereich der Sonderschulung entzogen werden. Die SVP Bucheggberg-Wasseramt wird diese Nacht- und Nebel-Aktion mit Vehemenz bekämpfen. Rémy Wyssmann, Präsident der SVP-Amteipartei und Kantonsrat:

«Damit wird einer Institution, die in diesem Bereich jahrzehntelange Erfahrung aufweist, ein zentrales Standbein amputiert und zwar durch Schreibtischtäter aus dem FDP-geführten kantonalen Bildungsdepartement.»

Damit werde die Existenz einer kompetenten und in unserer Region sehr gut verankerten Institution fahrlässig auf’s Spiel gesetzt. Dass Bevölkerung und Wirtschaft der Region hinter dem Blumenhaus Buchegg stehen, habe gerade auch die sehr erfolgreiche Spendenaktion bei Privaten und Unternehmen bei der letzten baulichen Erneuerung gezeigt.

«Auch diese, nur durch das Engagement Privater ermöglichten Investitionen, werden nun durch einen Federstrich anmassender Bildungsbürokraten vernichtet – ein Affront gegenüber allen Bürgern und Steuerzahlern der Region. Und schliesslich werden auch Arbeitsplätze in unserer Amtei aufs Spiel gesetzt. Das ist inakzeptabel», so Kantonsrat Wyssmann.

Die SVP Bucheggberg-Wasseramt fordert eine umgehende Rückgängigmachung dieses Fehlentscheides und bietet dem Blumenhaus politische Unterstützung an.

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