Biberist
31 Wohnungen und Platz fürs Gewerbe beim ehemaligen «St. Urs»

Nachdem auch die letzte Einsprache zum Gestaltungsplan bereinigt werden konnte, wurde ein Baugesuch für zwei Mehrfamilienhäuser mit Gewerbe eingereicht.

Urs Byland
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Das Restaurant St.Urs brannte 2008 ab. An seine Stelle wird ein viergeschossiger Bau mit Wohnungen und Gewerberäumlichkeiten gebaut.

Das Restaurant St.Urs brannte 2008 ab. An seine Stelle wird ein viergeschossiger Bau mit Wohnungen und Gewerberäumlichkeiten gebaut.

Peter Gerber/Archiv, 22. Juni, 2004

Die Baulücke im Zentrum der Gemeinde Biberist soll nach über einem Jahrzehnt geschlossen werden. Dort wo sich Solothurnstrasse, Bernstrasse und Hauptstrasse treffen, brannte am 2. August 2008 mit dem «St. Urs» ein Gebäude ab, das die Gemeinde und ihre Einwohner prägte. Das Gastronomiegebäude «St. Urs» war ein Treffpunkt, ein markantes historisches Gebäude. Es markierte den westlichen Anfangspunkt des Dorfzentrums. Das Gebäude stand zudem unter Schutz. Nach dem Grossbrand wurde es im Februar 2009 allerdings aus dem Schutz entlassen und die Brandruine abgerissen.

Zehn Jahre später wurde ein Investor gefunden, die Rede ist von einer Anlagestiftung, die an diesem markanten Standort Wohn- und Gewerberaum schaffen wollte. Ende 2020 wurde ein Gestaltungsplanverfahren mit einer Mitwirkung durchgeführt. Der Gestaltungsplan wurde aufgelegt, worauf drei Einsprachen gemacht wurden. Diese wurden alle zurückgezogen. Die letzte kurz vor Weihnachten, worauf das konkrete Baugesuch aufgelegt werden konnte.

Gebaut wird, wie im Gestaltungsplan vorgesehen

Bei den zwei T-förmig aneinandergebauten Baukörper wurde auf den Einbezug von sogenannt «historisierenden» Elementen verzichtet. Wie im Gestaltungsplan vorgesehen, wird maximal viergeschossig gebaut. Das Haus A, das zum Kreisel gewandt liegt, hat auf der Rückseite einen eingeschossigen Anbau. Das viergeschossige Haus B liegt dahinter an der Bleichemattstrasse. Entstehen sollen 31 Wohnungen. Im Parterre sind Gewerberäumlichkeiten vorgesehen. Die Baukosten werden im Baugesuch auf 8,9 Mio. Franken beziffert, ohne Grundstück. Die Gebäude sollen Ende 2022, Anfang 2023 bezogen werden können.

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