Bucheggberg

Bevölkerungs- und Zivilschutz beschäftigt die Gemeindepräsidenten

Ab 1. Oktober sollen die vier neuen Kompanien aufgebaut werden (Symbolbild).

Ab 1. Oktober sollen die vier neuen Kompanien aufgebaut werden (Symbolbild).

Im Oktober werde wie geplant mit der operativen Arbeit im Bevölkerungs- und Zivilschutz Aare Süd gestartet. Verbandspräsident Martin Rüfenacht informierte die Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten des Bucheggbergs über den aktuellen Stand.

«Wir sind auf Kurs»: Martin Rüfenacht (Präsident VBZAS, Verband Bevölkerungs- und Zivilschutz Aare Süd) zeigte auf, wo der Verband zurzeit steht. Eingeladen war er von der VGGB (Vereinigung Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten Bucheggberg). Es sei eine Herkulesaufgabe, aus den bisher vier Zivilschutzverbänden eine Organisation zu formen. «Bis Ende 2018 war jede der vier Zivilschutzorganisationen für alles selbst verantwortlich. Alle hatten ihre eigenen Geräte.» Nun kremple man dies alles komplett um, was nicht immer von allen verstanden werde. Neu würden die Dienstleistenden in eine Logistikkompanie, eine Betreuungskompanie, einer Pionierkompanie und eine Stabskompanie eingeteilt. Der VBZAS sei im Weiteren nicht nur für den Zivilschutz zuständig, sondern auch für den Bevölkerungsschutz. «Wir sind darum auch im Gespräch mit den Blaulichtorganisationen», so Rüfenacht.

Nach dem Fehlstart mit dem ersten Bataillons-Kommandanten habe man nun 19 gute Bewerbungen für diesen Posten erhalten. «Wir sind zuversichtlich, dass am 1. Oktober ein neuer Kommandant seine Arbeit bereits tageweise aufnehmen kann», erklärte Rüfenacht. Das sei auch nötig, denn der neue Kommandant müsse schnellstens alles auf die Reihe bringen. «Wir brauchen hier einen Geschäftsführer, der den Überblick behält.»
In der Zwischenzeit seien auch die Kommandanten der vier Kompanien bestimmt worden. Dabei könne man auf eine gute Mischung von bewährten Leute, aber auch neuen Kräften zählen.

Rüfenacht rief die Gemeindepräsidenten zudem dazu auf, sich zu melden, wenn sie Arbeiten in den Gemeinden zu verrichten hätten. «Für 2020 wurde kein einziges Projekt bei uns angemeldet.»

Spaziergang durch naturnahe Gärten geplant

Auch im kommenden Jahr soll ein gemeinsamer Anlass der Umweltschutzkommissionen im Bucheggberg durchgeführt werden. Angesteckt von der «Mission B» werden spezielle Hausgärten gezeigt. Konkret möchte man einen Rundgang durch Lüsslingen-Nennigkofen anbieten. Dort gebe es sehr viele spezielle Gärten. Dabei werde auch deutlich, dass es nicht viel Platz und Aufwand braucht, um etwas für die Biodiversität zu tun. Vonseiten der Gemeindepräsidenten gab es einige kritische Voten, weil bisher immer mit dem Natur- und Vogelschutzverein Bucheggberg zusammengearbeitet wurde und man nun andere Referenten vorsehe. Das Budget von 1500 Franken für den Anlass war aber nicht bestritten und wurde gleich anschliessend mit dem Budget genehmigt.

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