Mühledorf

Bei Arielle sieht das Schwimmen mit Flossen so einfach aus

Meerjungfrauen planschen im Rahmen des Ferienpasses Bucheggberg im Schwimmbad Mühledorf.

Es wird gelacht und gebadet im Schwimmbad Mühledorf. Schon am Morgen herrscht viel Betrieb. Der Ferienpass Bucheggberg führt hier den Kurs «Meerjungfrauen- und Neptunschwimmen» durch.

Geleitet wird er von Nadia Peter von der Schwimmschule Wasserpiraten. «Ich biete seit fünf Jahren Meerjungfrauenschwimmkurse an und war in der Schweiz eine der Ersten, die damit angefangen haben. In Amerika wurde es bereits vor 10 Jahren populär, mit Meerjungfrauenflossen zu schwimmen», erklärt sie. «Für mich ist Schwimmlehrerin der beste Job, den es gibt. Ich liebe das Schwimmen und das Arbeiten mit Kindern auch, ich könnte mir nichts Besseres vorstellen.»

Zuerst das Einschwimmen

Nach und nach sind alle angemeldeten Kinder da und warten gespannt am Pool. «Wir werden zuerst einschwimmen ohne Flossen, ab ins Wasser!» Die Mädchen springen ins Wasser und schwimmen einige Runden hin und her. Dann gehts ans richtige Meerjungfrauenschwimmen. Das ist gar nicht so leicht, wie es bei Arielle, der Meerjungfrau aus dem Disneyfilm, aussieht.

Zuerst wird am Beckenrand die Technik vorgezeigt. «Die Beine bleiben gestreckt, der Schwung kommt aus der Hüfte. Bewegt am besten den Kopf noch mit und dann gibt es eine schöne wellenförmige Bewegung, wie bei einer Meerjungfrau», erklärt Peter. Das wird auch geübt, dann geht es ans Anziehen der Flossen. «Das Interesse am Meerjungfrauenschwimmen ist gross und teilweise sind sogar auch Jungs dabei», erzählt Peter. Einige der Mädchen schwimmen nicht zum ersten Mal mit den Flossen. Alia hat bereits erste Erfahrung darin, sie erklärt: «Ich bin gerne im Wasser, deshalb habe ich mich angemeldet.» «Ich habe mich angemeldet, weil ich Meerjungfrauenschwimmen cool finde», meint Emily und Norine wirft ein: «Es sieht mega elegant aus.»

Anstrengender als gedacht

Nun die grosse Frage, wer bekommt welche Flosse. «Mir gefällt die violette am besten», sagt Alia und ihre Freundin Noemi möchte gerne die rosarote haben. Nach einer Weile sind alle mit montierten Flossen im Wasser und das Schwimmen und Planschen geht los. Kreuz und quer Schwimmen die Mädchen als Meerjungfrauen durchs Wasser.

Noemi erklärt: «Man muss die Bewegung gut können. Wenn man die richtig gut kann, macht es mega Spass.» Dann taucht sie wieder ab. «Es ist super, aber teilweise auch ein bisschen schwierig», meint Amalia, die am Beckenrand eine Pause macht. Überall im Becken schwimmen Meerjungfrauen, da und dort taucht ein Kopf aus dem Wasser auf, prustend wird Luft geholt, dann wird wieder abgetaucht.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Die Mädchen verlassen das Wasser, ziehen die Flossen aus und legen sich in die warme Sonne. So endet ein spassiger Morgen. «Mit den Flossen schwimmen hat Spass gemacht», sagt Aurelia und die anderen Meerjungfrauen sind eindeutig ihrer Meinung.

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