Kofmehl-Pilot Stefan Wigger spukte vor dem Flug grosse Töne und erklärte noch kurz vor dem Betreten der 6m hohen Startrampe gegenüber Tele M1, dass er mit seinem Fluggefährt die Marke von 70m anpeile. Auch gegenüber Moderator Marco Fritsche gab sich der Pilot - bereits auf dem Kofmehl-Flieger in Startposition liegend - äussert selbstbewusst und siegessicher.

Das für das Kofmehl-Team jedoch weder der Weltrekord noch ein Platz in den vordersten Rängen rausschaute, lag daran, dass die Flügel (ursprünglich 10m Spannweite!) der Belastung in der Luft nicht standhielten - so endete der Flug des Kofmehl-Fliegers mit einem harten Aufprall in den Vierwaldstättersee.

Trotz Absturz: Die Kofmehl-Crew war sich sicher: Das hat sich gelohnt!

Grosser Favorit war das Team des Verkehrshauses Luzern, welches vollmundig einen neuen Weltrekord angekündigt hatte. Hierfür zogen sie Aerodynamik-Professoren beratend bei, professionelle Flugzeugbauer waren am Werk und weit über 1000 Arbeitsstunden wurden investiert. Schlussendlich flog das Team des Verkehrshauses jedoch lediglich 50cm weiter als das Kofmehl-Team. (pd/sha)