Schneesportlager

Wieder mehr Solothurner Jugendliche zieht's auf die Ski

Es blieb sogar Zeit, sich als Skisegler zu versuchen.

Es blieb sogar Zeit, sich als Skisegler zu versuchen.

55 Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren nahmen in der Altjahrswoche in Blatten am J+S Lager teil. Damit verzeichnete die kantonale Sportfachstelle Solothurn gegenüber den letzten Jahren eine erfreuliche Zunahme.

Bei recht guten Schneeverhältnissen im Lötschental kamen die die 55 zehn- bis sechzehnjährigen Skifahrer und Snöber in den Genuss einer abwechslungsreichen Woche. Lagerleiter Pascal Bussmann, ein über viele Jahre erfahrener Mann, hat zusammen mit seinen 15 Leiterinnen und Leitern, vier davon im Innendienst/Küche, ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm auf die Beine gestellt.

Da war beispielsweise ein «Walk of fame» (Steckbrief), der bereits am ersten Abend von den Teilnehmenden erstellt werden musste und an der grossen Sprossenwand in der Turnhalle in allen Farben leuchtete. Da war zum Beispiel zu lesen: «Anzahl Verliebungen: 3», oder «Lieblingsinstrument: Saxophon». Es gab aber auch zahlreiche schöne und sogar kunstvolle Zeichnungen zu bewundern. Ein Fondueabend – für «Käseabstinente» gab es Wienerli im Teig – und Disco standen weiter auf dem Programm.

M’barki hats gepackt

Mit 13 Jahren erstmals an einem Lager teilgenommen, hat es den grossgewachsenen Jonas M’barki aus Wangen an der Aare auf Anhieb gepackt. Der leidenschaftliche Snowboarder absolvierte mit 16 Jahren erfolgreich den ersten Leiterkurs und wird sich im kommenden März in Fiesch erstmals bewähren können.

Am vierten Abend war Film angesagt. Aus einer Anzahl von 3 Filmen wurde schliesslich «Das Vermächtnis der Tempelritter», gewählt.

Das Wetter und die Sicht waren leider nicht sonderlich gut, trotzdem machten alle super mit und genossen die Bewegung draussen in der Natur. Dank des vielen Schnees konnte man wieder einmal schlitteln gehen und somit war bereits die Hälfte der Kinder eingeteilt. Der Rest vergnügte sich mit dem Skisegeln, beim Pisten-Freestyle oder beim Wechsel des Schneesportgerätes. Verpflegungstechnisch wurden die Teilnehmer wie jedes Jahr aufs Beste verwöhnt, wobei jeweils das Morgen- und Abendessen im Haus und das Mittagsmenu extern genossen wurde. Die Verletzungshexe plagte das Lager insbesondere am zweiten Tag, als zwei Teilnehmende und die Küchenchefin Verletzungen erlitten.

An den Abenden vergnügte man sich bei Postenläufen im Haus und im Schnee oder bei einem Kinoabend. Natürlich durfte auch der Schlussabend in vollen Zügen ausgekostet werden, nachdem die Medaillen und Pokale für besondere sportliche Leistungen vergeben und die Naturalpreise ausgewählt waren.

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