Wie berichtet, war der Jurist mit einer Mandantin vor Gericht zu einer Scheidungsverhandlung vorgefahren, als der Ehemann, ein 49-jähriger Kosovare, die Autotüre aufriss und mit einem Schraubenschlüssel auf die auf dem Beifahrersitz sitzende Frau einzuschlagen begann.

In einem Bericht des Senders Tele M1 schildert Banga, früher SP-Nationalrat und Grenchner Stadtpräsident, nun das Geschehen: «Ich stieg aus, rannte ums Auto rum, packte den Mann am Hals und schlug ihm einmal in den Nacken. Dann konnte ich ihm glücklicherweise den Schraubenschlüssel entwinden.»

Mit der Hilfe von Passanten habe er den Angreifer beim «Schmelzihof» bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festhalten können. Der Mann befindet sich nun in Untersuchungshaft. Bangas Mandantin erlitt Brüche an der rechten Hand und wird sich operieren lassen müssen. Es hätte aber weit schlimmer, mit schweren Körperverletzungen, wenn nicht gar dem Tod, enden können, ist er überzeugt.

Er sehe sich selber nicht ‹als Held, sagt der 69-Jährige gegenüber Tele M1: «Wenn ich hätte überlegen können, hätte ich mich vielleicht nicht getraut. Aber in so einem Fall hat man einen Adrenalinstoss ... Vor allem hatte es ja keine anderen Leute in der Nähe gehabt.» (szr)