Abschlussfeier
Von der Berufslehre zum Manager: Viele Türen stehen nach dem Lehrabschluss offen

Lehrabschlussfeiern des ZeitZentrums Grenchen im Parktheater und der Schreiner-Branche im Solothurner Ausbildungscenter.

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Daumen hoch: Die frischgebackenen Uhrmacherinnen und Uhrmacher posieren vor dem Grenchner Parktheater.

Daumen hoch: Die frischgebackenen Uhrmacherinnen und Uhrmacher posieren vor dem Grenchner Parktheater.

Zur Verfügung gestellt

Uhrenberufe

Im Parktheater Grenchen konnte Rektor Daniel Wegmüller vor einer illustren Festgemeinde die frischgebackenen Uhrmacherinnen und Uhrmacher ausloben. 60 Lernende schlossen ihr Qualifikationsverfahren am ZeitZentrum erfolgreich ab, 11 davon sind Vollzeitschülerinnen und -schüler, 39 weitere sind aus Fachgeschäften und Industriebetrieben der ganzen Deutschschweiz für den Theorieunterricht und die überbetrieblichen Kurse jeweils ans ZeitZentrum gereist. Ausserdem legten 10 französischsprachige Berufslernende nur den praktischen Teil der Prüfung hier ab.

In seiner Festansprache betonte Rektor Daniel Wegmüller das hohe Anspruchsniveau der Uhrmacherausbildungen und beglückwünschte die Berufslernenden zu ihrem Abschluss. Zwei Probanden haben die Prüfung nicht bestanden. Chefexperte Gion Flurin Letta hob hervor, dass in diesem Jahr eine besondere Herausforderung bestanden habe, weil sowohl nach auslaufendem Reglement wie auch nach neuer Bildungsverordnung geprüft werden musste.

Hauptredner Martin Loser, der vor zwölf Jahren selbst sein Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis in Grenchen entgegennehmen konnte, zeigte exemplarisch auf, wie abwechslungsreich, herausfordernd und beglückend sich seine berufliche Laufbahn zum Technical Manager Richemont Suisse SA entwickelte. Diese Firma beschäftigt in der Schweiz und in Liechtenstein 10 000 Mitarbeiter. Loser selbst führt in Villars-sur-Glâne in der Nähe von Freiburg einen Stab von 40 Leuten, steht jeden Tag im ständigen Kontakt mit 12 Marken und ist beruflich rund um den Globus gereist. Wer hätte gedacht, dass so etwas mit einer «einfachen» Berufslehre möglich sein würde. Loser wandte sich direkt an die jungen Berufsleute und rief ihnen zu: «Bis sehr bald irgendwo in der Uhrenindustrie!»

Drei Vollzeitlernende des ZeitZentrums erhielten mit einer Gesamtnote von mindestens 5.0 ein Diplom. Mehrere erfolgreiche Absolventen durften Preise des Verbandes der deutschschweizerischen Uhrenfabrikanten (VdU), des Vereins der ehemaligen Schüler des ZeitZentrums (VESUS) und der Swatch Group entgegennehmen.

Zum Abschluss verabschiedete Rektor Daniel Wegmüller Roland Wyss, der nach 36 Jahren als Fachlehrer am ZeitZentrum per Ende des Schuljahres in Pension geht. Die längste Zeit über betreute Wyss das Lehratelier für Grossuhren. Die von ihm gebaute astronomische Uhr bleibt dem ZeitZentrum im Museumsraum erhalten. Roland Wyss hat Generationen von Uhrmachern in Theorie und Praxis ausgebildet. (mgt)

Uhrmacher Fachgebiet Rhabillage (Vollzeitschüler): Böhlen Justin, Daw Simon, Huissoud Nicolas, Kreienbühl Cyrill, McMahon Justin, Oswald Julius Luiz (Diplom), Werder Manuel (Diplom), Zimmermann Marlène (Diplom), Zoss Gregory.

Uhrmacher Praktiker (interne Schüler): Schaad Christian, Spanò Mattia.
Uhrmacher Fachgebiet Rhabillage (duale Ausbildung): Berger Florian, Bucherer AG; Labusch Jonathan, Gübelin AG; David Lötscher, Bucherer AG; Rüsch Ursina, Beyer Chronometrie AG; Voney David, Bucherer AG, (Ehren-Urkunde des Kantons Luzern, da Notendurchschnitt von 5.6 erreicht).

Uhrmacher Fachgebiet Industrie: Ammann Tim, ETA SA, Grenchen; Bader Jessica Katharina, IWC Schaffhausen; Bassi Jonathan, Omega SA, Biel; Böhringer Till Nils, IWC Schaffhausen; Bolz Alexander, Titoni AG, Grenchen; Hauck Marina Christina, IWC Schaffhausen; Kocher Ronny, ETA SA, Grenchen; Kryeziu Lorena, ETA SA, Grenchen; Lichtensteiger Mirco, ETA SA, Grenchen; Longhitano Moreno, IWC Schaffhausen; Longo Philip, Manufacture des Montres Rolex SA, Bienne; Staub Chantal Rahel, IWC Schaffhausen; Wunderlin Léo, Omega SA, Biel; Zürcher Gaëtan, Montres Longines Francillo.

Uhrmacher Produktion EFZ: Commissio Marie-Eve, ETA SA, Grenchen; Di Bennardo Simon, Rado Uhren AG, Lengnau; Durgun Jusuf, Stiftung Battenberg, Biel; Grosse Thomas, Stiftung Battenberg, Biel; Janssen Nils, ETA SA, Grenchen; Liehti Elio David, ETA SA, Grenchen; Luder Kai Lars, Rado Uhren AG, Lengnau; Römer Jeremy, Rhodanus Watch Factory AG, Naters; Rosenmund Yves, Grovana Uhrenfabrik AG, Tenniken; Schlüchter Philipp, Stiftung Battenberg, Biel; Stolz Jarla, Stiftung Battenberg, Biel; Todeschini Chloé, ETA SA, Grenchen.

Uhrenarbeiter EBA: Aksorn De-Nitithep, Stiftung Battenberg, Biel; Al Mawla Intisar, ETA SA, Grenchen; Beljean Blanche Estelle, Stiftung Battenberg, Biel; Bolin Lara, Stiftung Battenberg, Biel; Braimi Mallzim, Stiftung Battenberg, Biel; Dedeoglu Deniz, DEP Luxury Distribution GmbH, Kaiseraugst; Furrer Michelle, Century Time Gems Ltd., Nidau; Guarini Marta, ETA SA, Grenchen; Khalfa Amina, ETA SA, Grenchen; Meier Davis, Stiftung Battenberg, Biel; Nguyen Thi Vang, ETA SA, Grenchen; Rego Rodrigues Marcos, Stefan, Stiftung Battenberg, Biel.

Die Besten

Uhrenbranche

Für die beste über vier Jahre berechnete Schlussnote inkl. Diplom:

- Rang: Oswald Julius Luiz (5.28), VdUPreis/Zertifikat

- Rang: Zimmermann Marlène (5.26)

- Rang: Werder Manuel (5.15)

VdU-Preis beste Lehrabschlussprüfung Uhrmacher/Industrie: Hauck Marina (5.5).

VESUS-Preis beste Diplomarbeit Uhrmacher/Rhabillage; Daw Simon (5.5); Oswald Julius (5.5); Werder Manuel (5.5); Zimmermann Marlène (5.5).

Swatch Group Preis beste Prüfung Uhrmacher Fachgebiet Industrie: Wunderlin Léo, (5.4).

Swatch Group Preis beste Prüfung Uhrmacher Produktion EFZ: Commissio Marie-Eve (5.3).

Swatch Group Preis beste Prüfung Uhrenarbeiter EBA: Nguyen Thi Vang (5.5).

Schreiner

- Rang: Amstutz Emmanuel (Note 5.6)

- Rang: Rohrer Joshua (5.5)

- Rang: Haefeli Matteo, (5.4)

Schreiner

Da fliegen künftig die Späne: der jüngste Schreiner-Jahrgang des Kantons Solothurn.

Da fliegen künftig die Späne: der jüngste Schreiner-Jahrgang des Kantons Solothurn.

Zur Verfügung gestellt

Der Schreinermeisterverband Kanton Solothurn gratulierte anlässlich der Lehrabschlussfeier im geschmückten Ausbildungszentrum in Solothurn den Kandidatinnen und Kandidaten zur erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung. Gefeiert werden konnten 34 Kandidaten und Kandidatinnen EFZ und 5 EBA mit Fachrichtung Bau-/Fensterbau oder Möbel-/Innenausbau.

Kurt Hediger begrüsste als Expertenobmann Kandidatinnen und Kandidaten, Eltern, Lehrmeister, Berufsschullehrer und Kursleiter im Namen des Verbandes.
Thomas Ryffel, Präsident des kantonalen Schreinermeisterverbandes, rief die Jungschreinerinnen und Jungschreiner auf, sich weiterzubilden und vom grossen Angebot des Schweizerischen Schreinermeisterverbandes zu profitieren. Einen grossen Dank richtete er an die Lehrbetriebe, die sich für den Berufsnachwuchs einsetzen.

Kurt Hediger und Fred Dängeli konnten in ihrer Rückschau von erfreulichen Prüfungsergebnissen berichten. So erreichten Emmanuel Amstutz (5.6), Joshua Rohrer (5.5) und Matteo Haefeli (5.4) einen sehr guten Notendurchschnitt. Diese drei herausragenden Leistungen wurden vom Verband mit einem gravierten Handhobel ausgezeichnet. Mit den Notendurchschnitten von 5.0–5.3 konnten weitere 12 Kandidatinnen und Kandidaten mit einem Buch geehrt werden.

Über die guten Resultate aller Kandidatinnen und Kandidaten an den diesjährigen Abschlussprüfungen zeigte sich Kurt Hediger sehr erfreut. Das erlangte Fähigkeitszeugnis öffne nun einige Türen, um in der Berufswelt Fuss zu fassen. Kandidaten, die nur knapp bestanden haben, forderte er auf, das fehlende Fachwissen selbstständig aufzuarbeiten und die Fachwissenslücken zu schliessen. Der wirtschaftliche Wandel zwinge die Betriebe, nur Kräften eine Stelle anzubieten, die einsatz- und lernwillig seien.

Die 5 Absolventen als Schreinerpraktiker EBA haben ihre Abschlussprüfung sicher und erfolgreich bestanden. Sie erhielten ihren Fachausweis anlässlich der Abschlussfeier im Kanton Aargau. Abschliessend dankte Kurt Hediger bei der Gruppe «A one People», welche die Abschlussfeier musikalisch umrahmte, und lud die Gäste zum Apéro. (frd)

Schreinerinnen und Schreiner: Amstutz Emmanuel, Ledermann AG Langendorf; Rohrer Joshua, Fessler Thomas GmbH, Bettlach; Haefeli Matteo, Glaeser Mümliswil AG; Vika Simon Terje Lütjen, BauKunst GmbH, Dornach; Burkhardt Salome, Devaud und Marti AG, Bellach; Stuber Fabienne, von Rohr Holzbau AG, Egerkingen; Kohl Siro, von Allmen Innenausbau AG, Zuchwil; Roth Noel, Jenni Martin, Schnottwil; Christen Karl, Fischer Schreinerei GmbH, Egerkingen; Affolter Kilan, Balmer AG, Subingen; Lorenz Thomas, Balmer AG, Subingen; Allemann Nadia, Bürgisser AG, Oensingen; Bohrer Ciril, Weber AG, Seewen; Dällenbach Patrik, Späti Innenausbau AG, Bellach; Kofmel Kathrin, Gebr. Frei AG, Deitingen; Witmer Yves, Wigger Paul, Grenchen; Gerber Tim, Bürgisser AG, Oensingen; Hofer Jeremias, Login Berufsbildung, Zürich; Hürzeler Luca, M. Coray Schreinerei AG, Däniken; Stutz Manuel, made by innenausbau augsburger, Olten; Arasaratnam Nisanth, Fischer Schreinerei GmbH, Egerkingen; Probst Sonja, Glaeser Mümliswil AG; Stucki Simon, FT Fenstertechnik, Wangen b. Olten; Bannwart Dario, Wälti Matthias, Zuchwil; Eggenschwiler Simon, Bader Holzbau AG, Aedermannsdorf; Bloch Valentin, Glaeser Mümliswil AG; Wyss Lukas, Adam Schreinerei AG Oberdorf; Winistörfer Pascal, Balmer AG, Subingen; Burkolter Niklas, Berger Schreinerei, Bibern; Dorst Brian, Devaud und Marti AG, Bellach; Tomasi Luca, Schreinerei Nabholz GmbH, Schönenwerd; Allemann Dario, Gebr. Zimmermann, Trimbach; Senn Alain, Leimgruber Martin, Pfaffnau; Flückiger Joël, SM Schreinerei AG, Büsserach; Arasaratnam Nisanth, Fischer Schreinerei GmbH, Egerkingen.