Suva Kanton Solothurn

Trotz Rückgang bei den Versicherten: Mehr Solothurner verunfallen auf der Skipiste

Die Anzahl der Ski-Unfälle, die der Suva gemeldet wurden, hat kantonweit zugenommen. (Symbolbild)

Die Anzahl der Ski-Unfälle, die der Suva gemeldet wurden, hat kantonweit zugenommen. (Symbolbild)

Schweizweit sei es im vergangenen Jahr zu rund 480'000 Unfällen und Berufskrankheiten gekommen, informiert der Unfallversicherer Suva in einem Schreiben. 16'586 davon sind auf Versicherte im Kanton Solothurn zurückzuführen.

Auffällig bei den Schweizer Zahlen sei der Anstieg der Skiunfälle im Vergleich zum Vorjahr, wie die Suva hervorhebt. Das sei auf den sonnigen und schneereichen Winter im vergangenen Jahr zurückzuführen. Diesen spürten offenbar auch die Solothurner: Sowohl im Januar als auch im Februar 2019 ist die Zahl der gemeldeten Ski-Unfälle im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, von total 420 auf 448.

In allen anderen Bereichen, wie beim Fussballspielen, beim Wandern oder beim Velofahren, ist die Anzahl der gemeldeten Unfälle gesunken, wie aus den Statistiken der Suva hervorgeht. Mit 214 weniger gemeldeten Unfällen ist der grösste Rückgang in der Altersgruppe 20 bis 29 Jahren zu verzeichnen. «Wir vermuten, dass dies auf einen Rückgang der bei der Suva versicherten Branchen im Kanton Solothurn zurückzuführen sein könnte», schreibt die Mediensprecherin des Versicherers. Denn Schweizweit ist generell ein Anstieg bei den Freizeitunfällen zu verzeichnen. (gue)

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