Solothurn

Stadt Solothurn soll sich stärker an Hallenbadsanierung beteiligen

Das Hallenbad in der PH Solothurn muss saniert werden. (Symbolbild)

Das Hallenbad in der PH Solothurn muss saniert werden. (Symbolbild)

Das Hallenbad der Pädagogischen Hochschule in Solothurn soll mit Kosten in der Höhe von 6.4 Millionen Franken saniert werden. Aufgrund der Beratungen der Umwelt-, Bau- und Wirtschaftskommission des Kantonsrates findet nun eine Überarbeitung der Vorlage statt. Die Kommission findet, die Stadt solle stärker eingebunden werden.

Hintergrund: Das Hallenbad an der Oberen Sternengasse wurde 1974 als Teil des damaligen Lehrerseminars erstellt. In der Zwischenzeit weist das Bad altersbedingt zahlreiche, grössere Mängel an Infrastruktur und Bausubstanz auf. Die aktuelle Situation kann längerfristig weder aus Gründen der Sicherheit noch aus finanzieller Sicht verantwortet werden.

Seit 2013 mietet die Stadt Solothurn das Hallenbad beim Kanton und betreibt dieses auch. Im Hinblick auf die anstehenden Ausgaben wurde mit der Stadt Solothurn – nach der Sanierung - ein jährlicher Mietzins von 271'000 Franken festgelegt. Die Kosten für die Sanierung betragen insgesamt 6,4 Millionen Franken, wie der Kanton Solothurn mitteilt.

Die Umwelt-, Bau- und Wirtschaftskommission des Kantonsrates, UMBAWIKO, verlangt nun, dass sich die Stadt über die Miete an der Hallenbadsanierung stärker beteiligt, oder dass der Mietvertrag verlängert wird. Aufgrund der Einwände der UMBAWIKO hat der Regierungsrat das Geschäft zur Überarbeitung zurückgezogen. (mgt)

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