Region Solothurn

Spuckschutz in Bussen: BSU baut Trennscheiben aus Glas ein

Mit Trennwänden aus Glas: Solothurner Busbetriebe rüsten wegen Corona auf

Mit Trennwänden aus Glas: Solothurner Busbetriebe rüsten wegen Corona auf

Wegen den steigenden Fallzahlen rüsten die Busbetriebe in Solothurn mit den Schutzmassnahmen auf. In der ganzen Busflotte wurden Trennscheiben aus Glas beim Fahrpersonal eingebaut, damit diese weiterhin Tickets verkaufen können. Die Trennwände sollen aber auch über die Corona-Pandemie hinaus in den Bussen eingebaut bleiben.

Der BSU hat in den letzten Wochen eine Trennscheibe aus Glas für den Fahrerbereich entwickelt und seine Busflotte damit ausgerüstet. Die Scheibe wird direkt auf der «Fahrertür» montiert und hat eine Öffnung für den Ticketverkauf. 

Das bestehende Schutzkonzept in den Bussen bleibe auch mit den Trennscheiben weiterhin gültig, teilt das Unternehmen mit. Die vordere Sitzreihe bleibt für die Fahrgäste abgesperrt, die Vordertür wird nur geöffnet für Sehbehinderte oder Fahrgäste, die ein Billett kaufen wollen. Die Maskenpflicht für die Fahrgäste bleibt auch beim Billettkauf bestehen.

Ausserdem werden die Fahrgäste weiterhin darauf hingewiesen, das Ticket wenn immer möglich über andere Verkaufskanäle zu kaufen – oder zumindest mit Karte: Beim BSU kann in allen Bussen mit den gängigen Kredit- und Debitkarten, Postcard sowie Rekachecks bezahlt werden.

Auch öffnen die Buschauffeure und Buschauffeurinnen an den Haltestellen die Bustüren nach wie vor «automatisch», so dass die Fahrgäste nicht selbst drücken müssen.

BSU-Trennscheiben auch bei anderen Busunternehmen

Von der Entwicklung der Trennscheiben des BSU können auch andere Transportunternehmen profitieren: So hat der Regionalverkehr Bern-Solothurn, das Schwesternunternehmen des BSU, seine Busse ebenfalls bereits mit den Trennscheiben ausgerüstet. Andere Busunternehmen in der Region sind in ihren Bussen die BSU-Trennscheiben ebenfalls am Einbauen. (mgt)

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