Alterswil

Sommerliche Temperaturen sorgen im Kantonallager für strahlende Gesichter

Die 650 Teilnehmenden und Helfenden des Pfadi-Lagers in Alterswil ziehen eine durchweg positive Zwischenbilanz.

Die erste Woche des Kantonallagers der Pfadi Kanton Solothurn ist bereits zur Hälfte vorbei. Die Lagerleitung und die rund 650 Teilnehmenden und Helfenden sind mit dem bisherigen Verlauf des kantonalen Sommerlagers in Alterswil vollauf zufrieden.

Die Stimmung auf dem Gluntacher in Alterswil ist gut und wird immer besser – je wärmer die Sonne scheint, desto mehr strahlen auch die Kinder. Der Matsch klebt zwar noch an den Stiefeln, aber bei den sommerlichen Temperaturen sind Flipflops sowieso das passendere Schuhwerk. «Endlich ist der Sommer da und die Stimmung auf dem Lagerplatz ist super», freuen sich Rebekka Wyss v/o Flower von der Pfadi Balsthal und Hanna Häberle v/o Fluvia von der Pfadi Weissenstein.

Die beiden «Dorfchefinnen» haben für ihre Dorfbewohner gemeinsame grössere Aktivitäten schon im Voraus geplant. Mit diesen Dorfanlässen wird die Lagergeschichte vertieft. Aber: «Das KaLa ist eine super Gelegenheit, um auch spontan gemeinsam Dinge zu unternehmen und Pfadis von anderen Abteilungen zu treffen.»

Beeindruckende Lagerbauten

Gelegenheit für neue Pfadibekanntschaften gibt es genug, denn in der ersten Woche sind 24 Pfadiabteilungen mit rund 400 Teilnehmenden und 150 Leitenden im Sommerlager. Unterstützt werden sie von über 100 freiwilligen Helfenden, die dafür sorgen, dass alles reibungslos abläuft. Neben den täglichen Aufgaben wie kochen, fanden sie auch Zeit, um beeindruckende Lagerbauten zu errichten.

In der Mitte des Gluntachers thront der zehn Meter hohe rot-weisse Leuchtturm, ausserdem hat jedes «Dorf» dem Motto entsprechende Bauten: da ist ein Schiffsdeck, ein Piratenschiff und natürlich steht bei fast jeder Pfadiabteilung ein Sarasani, grosse Zelte aus Blachen, in denen oft die Küche eingerichtet wurde. Gekocht wird natürlich über dem Feuer; heute bleiben jedoch viele Feuerstellen kalt, denn momentan sind viele Abteilungen auf dem traditionellen zweitägigen Hike unterwegs.

«Volle Leuchtkraft voraus»

Die Lagergeschichte um die beiden schrulligen Leuchtturmwärter findet vor allem bei den jüngeren Kindern grossen Anklang. «Mir haben Greti und Oski beim Eröffnungsanlass mega gut gefallen», sagt der 10-jährige Jannik Solenghi v/o Scarnuz von den Wölfli Olten. Nachdem die beiden schrulligen Leuchtturmwärter die Kinder um Hilfe gebeten haben, machten sich alle Abteilungen auf die Suche nach einer Rettung für den Leuchtturm - das Licht sei zu schwach, neue Leuchtmethoden müssen gefunden werden. Jannik erzählt: «Wir haben eine Piratenflagge und einen Schatz mit einem hellen Leuchtkristall gefunden, vielleicht können wir damit den Leuchtturm erhellen?»

Ab Donnerstag ist die Lagerzeitung «Flaschenpost» auf der Seite www.kala14.org/medien auch online verfügbar.

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